Kandidatin kommt zu Wort

Kandidatin kommt zu Wort

„Schwarzwälder Bote“ befragt Renate Schmidt

Der „Schwarzwälder Bote“ hat der Direktkandidatin im Wahlkreis 295 Zollernalb-Sigmaringen, Renate Schmidt, fünf Fragen gestellt. Wir dokumentieren Auszüge.

Von einem Korrespondenten

Frage: Welches Thema hat für Sie im Fall Ihrer Wahl in der nächsten Legislaturperiode höchste Priorität und warum?

Renate Schmidt: Der krasse Widerspruch zwischen modernsten Produktivkräften, Wissenschaft, Technik, Können der Menschen, und dem Krisenchaos des Kapitalismus und der drohenden globalen Umweltkatastrophe erfordert eine gesellschaftliche Perspektive. Der echte Sozialismus soll sachlich diskutiert werden können, ohne Unterdrückung. Deshalb ist die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ wichtig.

 

Frage: Gesundheitsvorsorge und -versorgung sind wichtiger denn je. Wie stehen Sie zu einem Zentralklinikum im Zollernalbkreis?

Renate Schmidt: Ich bin für Erhalt und Modernisierung der Krankenhäuser Albstadt und Balingen und gegen das Zentralklinikum. Dieses folgt der Logik von „Fallpauschale“, Kommerzialisierung und Profitorientierung des Gesundheitswesens. Stattdessen brauchen wir wohnortnahe Krankenhäuser, mehr Kranken- und Altenpflegerinnen und Altenpfleger und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Stärken wir die Gewerkschaft ver.di! ...

 

Frage: Die Coronavirus-Pandemie bringt Nachteile der Globalisierung ans Licht. Welcher Nachteil dominiert für Sie und was kann Politik dagegensetzen?

Renate Schmidt: Die Internationalisierung der Produktion schuf die materiellen Voraussetzungen für den internationalen Kampf der Arbeiterklasse und für den Sozialismus, wo Mensch und Natur zählen statt Profit. Die Corona-Pandemie könnte in weltweiter Kommunikation und Kooperation besiegt werden. Doch Konkurrenzkampf der Pharmakonzerne und Patentschutz stehen der Produktion von Impfstoffen für die ganze Menschheit entgegen. ...

 

Hier geht es zu einem Artikel im Zollernalb-Kurier über Renate Schmidt