Wahlkampftour der Internationalistischen Liste in BaWü

Wahlkampftour der Internationalistischen Liste in BaWü

Am Straßeneck stand Armin Laschet

Viele Grüße von der Wahlkampftour der Internationalistischen Liste/MLPD mit Monika Gärtner-Engel, Julia Scheller und Team schicken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch heute an die Leserinnen und Leser von Rote Fahne News.

Korrespondenz

"Der heutige Stopp war Karlsruhe. Wir starteten mit einem Straßenumzug in einem belebten Wohngebiet, zogen dann weiter vor die Tore von Daimler Rastatt. Mittags stand eine Kundgebung in Karlsruhe am Entenfang auf dem Programm. Beim Aufbau staunten wir nicht schlecht: Armin Laschet höchstpersönlich stand rauchend am Straßeneck, umgeben von ein paar Sicherheitsleuten. Etwas einsam und wie bestellt und nicht abgeholt. Weil er ja in diesem Wahlkampf besonders vor den Ideologen und dem Sozialismus warnt, wäre das Buch "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus" sicher das Richtige für ihn. Damit im Arm gingen zwei Rebellen geradewegs auf ihn zu und boten es ihm an. Er schaute sich Titel und Klappentext an. 'Ist das von euch? Ah ne, Stefan Engel ... MLPD ...'. Etwas bedröppelt fragte er, ob nicht die Linkspartei statt die MLPD etwas für uns wäre. 'Die sind doch gar nicht konsequent links, vor lauter Lechzen nach Regierungsbeteiligung'. Seine Begleiterin nahm gerne unser Wahlprogramm.

 

Abends fand noch eine Benefizveranstaltung und Ausstellung von ,,Solidarität International" mit gut 35 Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Alle Einnahmen dienten der Finanzierung einer lebensgroßen Karl-Marx-Statue, die vor der Parteizentrale der MLPD neben der bekannten Lenin-Statue aufgestellt wird. Der Künstler und Bildhauer Rainer Günther berichtete leidenschaftlich von der Arbeit und seinem Bezug zu Karl Marx. ,,Bei uns zu Hause wird nur noch vom Kalle gesprochen", erzählte seine Frau.

 

Monika Gärtner-Engel, die Auftraggeberin der Statue im Namen der MLPD, wurde von den Veranstaltern von SI gebeten, ein paar Worte zu sagen. Entsprechend dem Veranstaltungsort "Internationales Begegnungszentrum" ging es um die Frage, was Marx mit Geflüchteten zu tun hat. Auch ging es um die Aktualität von Marx' Lehren in der heutigen krisenhaften Zeit. Rainer Günther stellte noch zahlreiche weitere Kunstwerke vor. Zwei Kinder der Rotfüchse organisierten eine Tombola. Musikalisch begleitete Jonas Dachner den Abend mit Liedern, u.a. ,,All we want is Freedom". Es wurden über 800€ eingenommen!