Steuerpolitik der AfD

Steuerpolitik der AfD

AfD für Umverteilung nach oben

Die AfD präsentiert sich demagogisch als Vertreterin des „kleinen Mannes“. Das garniert sie mit ihrem kruden Slogan, alles solle wieder "normal" werden.

Von dvp

In ihrem Wahlprogramm verkündet sie, ihr grundsätzliches Ziel sei es, „die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland deutlich zu senken“ und ein Steuersystem zu installieren mit nur noch zwei Steuerarten - der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer. Liest man weiter, wird klar, es geht hier mitnichten um den „kleinen Mann“.

 

Für ihre „große“ Steuerreform holt die AfD das sogenannte „Kirchhof-Modell“1 aus der Mottenkiste, mit dem die CDU schon 2005 vergeblich zu punkten versuchte. Es kam schon damals beim „kleinen Mann“ nicht an. Kein Wunder! Das „Kirchhof-Modell“ propagiert einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent für alle, egal ob Arbeiter oder Kapitalist. Dieser „Wahnsinn in Zahlen“ würde vor allem hohe und sehr hohe Einkommen ganz massiv von der Einkommenssteuer entlasten und bei den Normal- und Geringverdienern zu einer massiven Mehrbelastung führen. Man darf es natürlich auch nicht für bare Münze nehmen, dass Kapitalisten jemals 25 Prozent Steuern zahlen würden.

 

Die AfD macht Politik für die Konzerne, Banken, Großagrarier. "Normal"? Ja, wenn man auf deren Seite steht. Mit Politik für die Arbeiter hat das nichts zu tun.