Internationalistische Liste / MLPD

Internationalistische Liste / MLPD

Die Baronesse mit dem proletarischen Klassenbewusstsein in der Partei mit der proletarischen Vorsitzenden

Regelmäßige Besucher von "www.mlpd.de", "Rote Fahne News" und Auftritten der Internationalistischen Liste / MLPD in den sozialen Medien kennen sie sicher: Louisa Baronesse von Freytag Löringhoff - oder kurz “Louisa“, wie sie sich in den Videos der Wahlkämpferbewegung „Die Internationalisten“ meist vorstellt.

Von ffz/lg
Die Baronesse mit dem proletarischen Klassenbewusstsein in der Partei mit der proletarischen Vorsitzenden
Screenshot von der Berichterstattung über Louisa im "Focus"

Nun hat sie bewusst Wahlplakate der Internationalistischen Liste / MLPD im thüringischen Kreis Gotha, wo sie als Direktkandidaten für den Bundestag antritt, fertigen lassen, auf denen sie ihren vollen Namen mit Adelstitel verwendet. Darüber der Slogan: „Friede den Hütten – Krieg den Palästen!“. Das hat, in den sozialen Medien – und vor allem auf Twitter – für eine heiße Diskussion gesorgt.

 

Hier einige Kostproben: „Wie geil ist das denn? Der perfekte Widerspruch... .“; „Blöd gelaufen: Entweder wird sie von Papa enterbt oder von der MLPD enteignet ….“; "Nicht mal mehr die MLPD kann Klassenkampf. Wir sind echt verloren.“ Die Antwort des MLPD-Webteams darauf: „Keine Sorge, wenn wir was können, dann Klassenkampf. Sogar so gut, dass wir die Guten vom Gegner abwerben.“ Weitere Kommentare: „Naja, finde den Text von ihr jetzt nicht unsympathisch…“; „Ich muss gestehen, man hat bei der MLPD einen überraschend feinen Sinn für Humor.“

 

Auch wenn bei einigen ein leichtes Gespött unüberhörbar ist, zeigt sich doch durchaus die Achtung vor Louisas Mut. Genauso wie vor der Internationalistischen Liste / MLPD und ihrem Wahlkampf: „Aber muss zugeben, eure Wahlkämpfer sind Malocher. Hut ab.“

 

Mittlerweile hat sie es auch bis in die Massenmedien geschafft: Berichte bei dpa, im Focus und auf ntv zeugen davon. Die Baronesse, die von sich selber sagt: „Ich hab' sozusagen Klassenverrat begangen“ und die sich in der marxistisch-leninistischen, revolutionären Arbeiterpartei in Deutschland organisiert, um für eine bessere Welt zu sorgen, weckt offensichtlich Interessen in den bürgerlichen Redaktionsstuben.

 

Feudale Medien? Die Pressemeldungen über Louisa, oder über die Spender aus dem Schwabenland freuen natürlich die MLPD, als auch die Rote Fahne Redaktion. Und doch sagt es viel, über die heutige bürgerliche Medienlandschaft, dass sie über die gewählten, demokratisch aufgestellten Spitzenkandidaten der MLPD aus der Arbeiterklasse bundesweit bisher kein einziges Wort verlieren. Unseren Spitzenplatz hat nämlich die Proletarierin Gabi Fechtner.

 

Louisa selber hat als Reaktion auf dieses Rauschen im multimedialen Blätterwald ein Video auf Instagram und auf den YouTube-Kanal der MLPD hochgeladen, in dem sie dazu auch noch mal Stellung nimmt.


Hier geht es zur Berichterstattung im Focus

 

Hier geht es zur Berichterstattung auf ntv