Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!

Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!

Heraus zum Fridays for Future-Aktionstag am 24. September!

Was für ein Jahr! Die Ereignisse überschlagen sich: regionale Umweltkatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz, Waldbrände in vielen Ländern der Welt, Hitzewellen, der Amazonas-Regenwald ist gekippt. All das ist Bestandteil des beschleunigten Übergangs in eine globale Umweltkatastrophe.

Von Jugendverband REBELL
Heraus zum Fridays for Future-Aktionstag am 24. September!
(rf-foto)

Laut UN-Klimabericht wird sich die Erde bis Ende des Jahrhunderts um 2,7 Grad erwärmen, schon Ende 2030 wird eine Erwärmung von 1,5 Grad Celsius erreicht werden. Und was sagt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz? „Wegen so einem Tag ändert man nicht die Politik.“

Internationale Monopole für 70 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich

„Hat der den Schuss nicht gehört?!“, fragen sich manche. Völlig zu Recht gehen wir am 24. September weltweit zum Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung auf die Straße. Die bürgerlichen Politiker sind Schoßhündchen der Monopole wie VW, RWE und Co. Nicht die Masse der Bevölkerung ist schuld an der Umweltzerstörung, sondern die internationalen Monopole und Großkonzerne. Sie sind für 70 Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich. Der Kapitalismus zerstört die Lebensgrundlagen der Menschheit auf diesem Planeten! Wir sagen deshalb: Keine halben Sachen mehr! Schluss mit der Politik des „Weiter so“! Wirklicher Umweltschutz funktioniert nur im Kampf gegen die wahren Verursacher.

Bundestagswahl 2021 – eine „Klimawahl“?!

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sagte im TV-Triell: „Diese Wahl ist die letzte, bei der wir noch etwas gegen die Klimakrise tun können“. Womit sie Recht hat, ist dass die Zeit drängt und einschneidende Maßnahmen vor allem auf Kosten der Profitwirtschaft notwendig sind. Doch dafür treten die bürgerlichen Parteien, auch die GRÜNEN oder die SPD; nicht ein. So hat Annalena Baerbock der deutschen Industrie einen "Pakt" angeboten, ihnen Klimaneutralität großzügig zu finanzieren. Dabei ist der Begriff „Klimaneutralität“ selbst schon ein einziger Bluff, so sollen die CO2-Verpressung unter die Erde oder der Handel mit CO2-Zertifikaten „gegengerechnet“ werden. Und woher kommt das Geld? Aus unseren Steuergeldern, indem die CO2-Steuer erhöht wird. Das ist kein Umweltschutz, sondern der Weg weiter in die Katastrophe und geht vor allem zu
Lasten der breiten Massen, während die wahren Verursacher aus der Schusslinie genommen und mit weiteren Milliarden Euro gesponsert werden.

 

Es ist richtig und notwendig, am 24.9. gemeinsam und machtvoll auf die Straße zu gehen. Denn wir brauchen Sofortmaßnahmen und einen gesellschaftlichen Plan! Für Arbeitsplätze und Umweltschutz! Für eine forcierte Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2030 auf Kosten der Profite, vor allem aus Wind, Solaranlagen, Wasser und Bioabfällen. Sofortige Stilllegungaller Braunkohle-Kraftwerke und Verbot der Verbrennung fossiler Energieträger ab 2030! Vergleichbare Ersatzarbeitsplätze für alle Beschäftigten, vorrangig im Umweltschutz!

Wir packen heiße Eisen an – Gib Antikommunismus keine Chance!

Luisa Neubauer (Sprecherin von FFF, GRÜNE) schreibt auf Instagram: „Die große, lebensbedrohliche Klimazerstörung kann nur durch politischen Willen und wirtschaftlichen Druck beendet werden“. Sollen wir also auf die Einsicht von bürgerlicher Politik und Wirtschaft hoffen, wenn wir nur lange genug Druck machen? Schon Albert Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“.Es ist  höchste Zeit, konsequent den aktiven Widerstand für wirksamen Umweltschutz zu entwickeln und mit Illusionen in die Reformierbarkeit des Kapitalismus fertig zu werden. Dafür müssen wir uns frei machen von antikommunistischen Denkverboten! Denn es ist auch höchste Zeit für eine echte gesellschaftliche Alternative!

 

Der REBELL und die MLPD fördern seit Jahrzehnten den Umweltkampf, sind bundesweit an den FFF-Aktionen beteiligt, haben Anteil an der starken kapitalismuskritischen Richtung in FFF und stehen dabei selbst für die Lösung der Umweltfrage im echten Sozialismus. Die MLPD hat ihre Bastionen in den Betrieben und kämpft zum Beispiel gemeinsam mit den Kumpel im Ruhrgebiet und der Bevölkerung für die Schließung von Datteln IV und gegen die Politik der verbrannten Erde der Ruhrkohle AG, die uns Arbeitslosigkeit, fehlende Lehrstellen, Giftmüll unter Tage und steigende Mieten hinterlassen will.

 

Der Kapitalismus ist heute untrennbar mit der mutwilligen Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen verbunden – deswegen muss er revolutionär überwunden werden. Weil immer mehr Menschen und vor allem Jugendliche sich Gedanken um eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus machen, streuen die Herrschenden die verschiedensten Varianten von Antikommunismus á la „Sozialismus? Gute Idee, aber funktioniert nicht!“ oder „Keine Fahnen, keine Parteien“. Die große Solidarität und Hilfsbereitschaft in den Hochwassergebieten zeigte aber, was wir alles erreichen können, wenn wir auf unsere eigene Kraft vertrauen. Es gibt auch hervorragende Errungenschaften in der Umweltfrage in den ehemals sozialistischen Ländern wie im China Mao Zedongs, aus denen wir auch für heute lernen können. Lasst euch keine Denkverbote auferlegen und setzt euch mit dem echten Sozialismus auseinander! Keine faulen Kompromisse wie das völlig unzureichende 1,5 Grad-Ziel oder hoffnungslose Appelle an die bürgerlichen Politiker!

 

  • Nehmen wir die Hauptverursacher der Umweltkrise ins Visier!
  • Nein zur CO2-Steuer!
  • Konsequenter Umweltschutz statt Greenwashing!
  • Entweder überlebt der Kapitalismus oder die Menschheit!
  • Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keine Chance!
  • Für eine Welt der Einheit von Mensch und Natur – den echten Sozialismus!
  • Organisiert euch – macht mit im REBELL!

 

REBELL-Flugblatt "Heraus zum Fridays for Future-Aktionstag am 24. September!" (Web-pdf)

 

REBELL-Flugblatt Druck-pdf | REBELL-Flugblatt Eigendruck

 

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