Anruf bei Buchhändlern

Anruf bei Buchhändlern

Kein alltäglicher Titel im Buchhandel!

Die Mediengruppe Neuer Weg berichtet über ihre Erfahrungen im Verkauf und Vertrieb des Buches „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ von Stefan Engel bei der Telefonwerbung.

Verlag Neuer Weg
Kein alltäglicher Titel im Buchhandel!
Zum Vertrieb auf der Straße - hier am 1. Mai in Braunschweig - gesellen sich zahlreiche andere Verkaufsmethoden, darunter Anrufe in Buchhandlungen (rf-news)

Das merkt man schon bei Nennung des Titels, auf die in der Regel eine kurze Pause bei den angerufenen Buchhändlern entsteht. „Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ – was ist das, brauche ich das, interessiert das meine Kunden, warum ein solches Theme? Doch es gibt ein Interesse daran, zu erfahren, dass die realen gesellschaftlichen Krisen nicht nur ökonomische, sondern auch weltanschauliche Ursachen haben. Allein der Hinweis auf die Neuauflage der primitiven „Rote-Socken-Kampagne“ im Wahlkampf durch die CDU/CSU wirft die Frage auf, warum diese antikommunistische Keule zum wiederholten Male ausgepackt wird?

 

Positive Antworten auf die Zukunftsfragen werden damit nicht gegeben. Das Weiterführen der bisherigen bürgerlichen Politik ist erst recht keine Lösung. Die Welt ist voller Krisen, die untrennbar mit der kapitalistischen Ordnung und der bürgerlichen Anschauung zu tun haben. Der Kapitalismus kann nicht das Ende der Geschichte im menschlichen Zusammenleben sein. Das leitet immer eine Diskussion darüber ein, dass es eine offene und faire Diskussion über die gesellschaftliche Alternative und den Sozialismus braucht. Eine Diskussion, die sich gegen den Antikommunis-mus durchsetzen muss.

 

Es sind zum Teil interessante Diskussionen, die sich daraus ergeben. Wir argumentieren, dass für diese offene und faire Diskussion gegen die antikommunistischen Manipulationen das Buch „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ die fundierte wissenschaftlichen Basis liefert.

 

Interessierte Buchhändler sehen zum Teil durchaus einen "Markt" für dieses Thema. Dass das Buch in die Zeit passt. So erreichen wir Zusagen, sich mit den Buch zu befassen. Sie sind auch in der Pflicht als Buchhändler, so argumentieren wir, ihren Kunden die Existenz dieses Buches zur Kenntnis zu bringen, weil die gesellschaftlichen Verhältnisse solche Anstöße brauchen. Wir sagen ihnen auch, dass es deswegen nicht richtig ist, darauf zu warten, dass nach dem Buch gefragt wird, sondern es in die gesellschaftliche Diskussion einzubringen. Dazu möchten wir euch ermuntern, jeden anzusprechen.