Friday for Future in Darmstadt

Friday for Future in Darmstadt

Unser Bollerwagen war Orientierungspunkt

Einschließlich zweier Fahrraddemos nahmen an der Friday for Future-Demo in Darmstadt nach Angaben der Veranstalter 6.000 Menschen teil. Auffälligerweise ist „die Linke“ im Bündnis willkommen, MLPD und REBELL jedoch nicht.

Von einem Korrespondenten

Das äußerte sich in der Ablehnung eines Standes und in zweimaligen verbalen Attacken gegen unseren Bollerwagen. Der ließ sich jedoch nicht beirren und diente als guter Orientierungspunkt für konsequente Vertreter der antikapitalistischen Richtung, u. a. die Umweltgewerkschaft und mehrere OPEL-Arbeiter. Ein Musikant beeindruckte durch seine vielfältigen Lieder, und an seinem offenen Mikro wurde der Antikommunismus angegangen und wirkliche Überparteilichkeit gefordert.

 

Die weiter wachsende Offenheit der Teilnehmer der MLPD gegenüber äußerte sich u. a. in der Zustimmung, dass es sich nicht um eine „Klimawahl“ handelt, durch die die „Grünen“ für uns die Klimakrise lösen. Wir machten intensive Werbung für die Bücher "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?" und "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus" mit Auszügen und Flyern. Beide Bücher waren deutlich als Leitlinien in unserer Argumenation spürbar. Es gab einige Rückfragen zu unserer revolutionären Umweltkrisenlösung und dem Weg dahin.

 

Vielen wird mittlerweile klar, dass FFF die „Klimawende“ allein nicht schaffen kann, nach drei Jahren weltweiter Massenproteste. Deshalb fällt auch der von uns eingeschlagene Weg der Einheit von Umwelt- und Arbeiterbewegung auf fruchtbaren Boden.