Dortmund

Dortmund

Viel Solidarität beim Umzug gegen den faschistischen Brandanschlag in Dortmund

Im Stadtteil Dortmund-Jungferntal wurde in der Nacht nach der Bundestagswahl ein gezielter faschistischer Brandanschlag auf die Plakate der Internationalistischen Liste/MLPD und der Direktkandidatin Klara Kossack verübt. 18 Plakate wurden verbrannt, Laternen beschädigt und auch die Beschädigung von parkenden Autos in Kauf genommen.

Korrespondenz

Offensiv mit Liedern, Ansprachen und Statements wurde bei einem größeren Straßenumzug von Internationalistischer Liste/MLPD, REBELL und Rotfüchsen im Wohngebiet dieser feige Anschlag verurteilt. „Wir haben Anzeige erstattet und rufen die Bevölkerung zum gemeinsamen antifaschistischen Widerstand auf. Wir bitten um Hinweise auf die Täter und fordern deren Bestrafung. Wir fordern das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda - sofort“, ertönte es aus dem Lautsprecher.

 

Unmissverständlich wurde klar, das die Internationalistische Liste/MLPD für Internationale Solidarität und den echten Sozialismus steht gegen Antikommunismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus. Faschisten haben in unserem Stadtteil nichts verloren!

 

Die Aktion stieß auf viel Zustimmung! Eine Anwohnerin fand unsere Aktion mutig und genau richtig, dass wir uns das nicht gefallen lassen: „Ich habe es qualmen sehen, habe aber leider niemanden erkannt. So was habe ich hier überhaupt noch nicht erlebt.“ Eine andere Jungferntalerin versorgte uns aus Solidarität mit Kaffee, Tee und Wasser.

 

Deutlich wurde auf jeden Fall: die Jungferntaler Bevölkerung ist antifaschistisch! Am Schluss waren wir uns einig, dass das bestimmt nicht unser letzter Straßenumzug war!