Halle an der Saale

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Internationalistische Liste / MLPD auf der Straße - anlässlich des antifaschistischen Gedenkens

Während der amtierende Oberbürgermeister von Halle an der Saale, Egbert Geier, anlässlich des zweiten Jahrestags der faschistischen Attacke von Halle, der sich am gestrigen 9. Oktober jährte, sagte, Antisemitismus und Rassismus habe in unserer Stadt keinen Platz, hatte das Oberwaltungsgericht bereits der Klage des Neonazis Sven Liebich gegen die Versammlungsbehörde der Polizei stattgegeben, und ihm und seinen paar Hanseln gleich zwei Demos in unserer Stadt erlaubt. Was für ein Widerspruch.

Korrespondenz
Internationalistische Liste / MLPD auf der Straße - anlässlich des antifaschistischen Gedenkens
Bild von der Aktion (rf-foto)

Die Wählerinitiative Adrian Mauson der Internationalistischen Liste / MLPD hatte an diesem Tag ihre letzte Aktion in der Innenstadt durchgeführt - unter der Losung: Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda und internationale Solidarität! Unzählige Gespräche mit den Menschen vor Ort, von denen einige erzählten, der Wahlomat habe sie - teils zu ihrem Erstaunen - erstmals zur MLPD geführt.

 

Eine große Einheit in der Brandmarkung des Attentats in Halle als faschistisch. Ein vielfach freundschaftliches Streiten um Fragen zum Sozialismus / Kommunismus. Und ein „Aha“-Effekt bei einigen, als - verbunden mit den aktuellen Ereignissen - aus dem neuen Buch von Stefan Engel, „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“, am Mikrofon zitiert wurde. Immer mehr Leute verstanden immer besser, dass es einen linken Antisemitismus nicht gibt. Das war ein echtes Kontrastprogramm zum unglaubwürdigen Palaver der Vertreter bürgerlicher Parteien die die Masse der Leute des Antisemitismus verdächtigen.

 

Wir aber verkauften in knapp zwei Stunden drei Exemplare des Buches:"Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus" sowie Rote Fahne Magazine, sammelten Unterschriften für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" und Spenden für unsere Organisationen.

 

Ein erfolgreicher Tag für das echte antifaschistische Halle, für alle fortschrittlich denkenden Menschen. Und zugleich wieder mal eine kleine Niederlage für den bürgerlichen Antifaschismus, den Nazi Liebich und seine Kumpane, aber auch für die Reaktionäre im linken Gewand, die „Antideutschen“! Und damit eine Schlappe für die Strippenzieher im Hintergrund, die Damen und Herren vom Bundesamt für Verfassungsschutz.