Solidarität mit den Eisenacher Opelanern

Solidarität mit den Eisenacher Opelanern

Anlaufpunkt Mahnwache

Am Mittwoch, dem 13. Oktober, hat der Solikreis für den Kampf um die Erhaltung des Opel-Werks und der Zulieferer wieder die Mahnwache auf dem Eisenacher Markt durchgeführt.

Korrespondenz aus Eisenach
Anlaufpunkt Mahnwache
Die stolze Mahnwache in der Eisenacher Innenstadt (rf-foto)

Den Leuten brennt das Thema richtig unter den Nägeln. Sie sind solidarisch, einige auch kämpferisch und sie wollen sich engagieren. Gerade hatten wir das Banner ausgerollt, noch mitten im Standaufbau, kamen die Leute schon auf uns zugeströmt. So kamen dann in zwei Stunden 120 Unterschriften kamen zusammen und über 30 Euro Spenden. Viele Diskussionen wurden um die Frage geführt, wie man das Werk erhalten kann und dass dazu der Kampf geführt werden muss - wie zum Beispiel damals in Bochum 2004. Da gingen dann auch am Infotisch noch einige Broschüren der Betriebsratsliste OFFENSIV und von der Offenen Akademie "Streit um das Streikrecht" gegen Spende an interessierte Passanten.

 

"Ich bin nicht aus Eisenach. Aber kann ich trotzdem unterschreiben?", war sehr oft zu hören. Und einige Male kam dann auch die Antwort: "Ich bin auch nicht aus Eisenach, aber ich unterstütze den Solikreis hier." Das war wirklich eine richtig tolle Überraschung für uns, dass schon vor Standbeginn Verstärkung aus Erfurt, Sömmerda und Kölleda auf uns wartete. Und so kam es, dass zwei Jugendliche aus Kölleda bei mir am Stand REBELL-Mitgliedskarten ausfüllten und kräftig Flyer verteilten. Sie gingen auch in die Geschäfte in der Karlstraße, die Eisenacher Einkaufspassage, und einige legten die Flyer dann auch aus.

 

Mit so viel Herz, Solidarität und Engagement wissen die Opel- und Zulieferer-Kollegen, dass gewaltige Kräfte bei ihnen sein werden, wenn sie sich ein Herz fassen und nicht alles abwartend den Bach runtergehen lassen wollen.