Von MLPD Berlin Süd-Ost

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Feiger faschistischer Angriff vorm Treff International - Solidarität mit Jörg Irion

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn der Reuterstraße 15! Wie jeden Mittwoch bot Jörg Irion am 6. Oktober von 17 Uhr bis 18 Uhr am Büchertisch der Wohngebietsgruppe Neukölln der MLPD die „Rote Fahne“, aktuelle Flyer und Bücher an und warb für die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“

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Dies war einem Faschisten, wie er sich selbst nannte, ein solcher Dorn im Auge, dass er Jörg auf den Tisch drückte, der Tisch zusammenbrach und alles Material auf den Boden fiel. Wir freuen uns, dass Jörg nichts passiert ist. Und wir bedanken uns sehr bei allen, die Jörg sofort solidarisch zu Hilfe geeilt sind!¹

 

Auch wenn dies vielleicht kein geplanter Angriff war - er reiht sich ein in faschistische Attacken auf die MLPD und alle fortschrittlichen Kräfte, für die die Rechtsentwicklung der Regierung den Boden bereitet. So mit Auftritten der AfD als angeblich ganz normale bürgerliche Politiker in unzähligen Talkshows. Einer AfD, in der der Faschist Höcke immer mehr das Sagen bekommt. Ganz in diesem Sinne vertuscht die Staatsanwaltschaft nach wie vor die faschistischen Morde hier in Neukölln. Die Angriffe auf fortschrittliche Einrichtungen wie die Galerie "Olga Benario" in der Richardstraße nehmen zu. Wir solidarisieren uns mit diesen fortschrittlichen Einrichtungen und allen Antifaschisten und treten für ihren Zusammenschluss ein.

 

Unser Haus in der Reuterstraße 15 mit dem Treff International, der Geschäftsstelle der Landesleitung der MLPD und mit den Gästezimmern mit vielen internationalen Gästen steht für den Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, für die Organisierung der Solidarität mit Arbeiterkämpfen wie bei den Eisenbahnern und der Charité und Vivantes. Es steht für den proletarischen Internationalismus und für einen grundsätzlichen Ausweg aus diesem von 1000 Krisen geschüttelten System. Es steht gegen den Antikommunismus und dafür, offen und vorbehaltlos über die Perspektive des Sozialismus zu reden. Dafür ist Jörg ein Repräsentant. So kennen ihn unsere Nachbarn, von denen viele schon mit Jörg gesprochen und manche bzw. mancher eine Zeitung oder ein Buch gekauft hat. Jörg und wir werden uns das auch von faschistischen Angriffen und Drohungen nicht nehmen lassen - ebenso wenig wie ihr!

 

Aber Wachsamkeit ist geboten. Achten wir aufeinander und unterstützen uns solidarisch! Meldet euch in der Reuterstraße 15, wenn ihr selbst von Faschisten angegriffen werdet oder von Vorfällen wisst.

 

  • Wehret den Anfängen!
  • Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

 

Hier gibt es den Text als Flugblatt