Aus der Kollegenzeitung „Hochdruck & Zündstoff“

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Internationale Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg – geht so was?

Wie notwendig so ein Zusammenschluss ist, zeigen die vielen Kämpfe weltweit gegen reaktionäre und faschistische Regierungen, aber auch die vielen Kriege, wie zum Beispiel in Syrien.

Internationale Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg – geht so was?
(foto: ICOR)

Dort tragen Supermächte wie die USA oder Russland ihre Kriege aus, um Einfluss und Rohstoffe auf dem Rücken der Völker. In Afghanistan haben die USA und die NATO-Truppen ein Desaster hinterlassen und geben sich nun ganz diplomatisch: „Man muss halt mit den Taliban verhandeln". Der mutige Protest, vor allem der Frauen gegen die Taliban, wird kaum wahrgenommen, denn die Großmächte interessiert nicht, was die Menschen wirklich wollen.

 

Aber Menschen in der ganzen Welt wollen so nicht weiterleben. Die weltweite Belebung der Rebellion der Jugend, die wachsende Umweltbewegung, große Arbeiterstreiks (zum Beispiel haben 7 Millionen in Kolumbien demonstriert), erfordern einen organisierten Zusammenschluss.

 

Aber geht so etwas? Die ICOR (internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen – gegründet 2010) hat 62 Mitgliedsorganisationen auf allen Kontinenten. Im Mai 2021 hat sich diese ICOR mit dem ILPS (International Leaque of Peoples‘ Struggle - Internationaler Kampfbund der Völker)... zusammengeschlossen – für den Aufbau einer internationalen Einheitsfront gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg. Sie stellt den Kampf der Menschen und ihre Interessen in den Mittelpunkt, organisiert die internationale Solidarität, unterstützt die berechtigten Kämpfe und Proteste für die Selbstbefreiung. Der Anspruch ist, eine Plattform der Tat zu sein und nicht der Resolutionen und Papiere.