Kampf der Afroamerikaner gegen Rassismus und für Freiheit

Kampf der Afroamerikaner gegen Rassismus und für Freiheit

55 Jahre Zehn-Punkte-Programm der Black Panther Party

Im Oktober 1966 präsentierte Huey P. Newton – zusammen mit Bobby Seale Gründer der Black Panther Party (damals noch Black Panther Party for Self-Defence) - in einem Fernsehinterview das Zehn-Punkte Programm der Partei. Unter anderem inspiriert von Mao Zedong und dessen „Worte des Vorsitzenden“ hatten sie ein Programm gestaltet, das sich einerseits gegen die rassistische Alltagsbrutalität der US-Polizei gegenüber Schwarzen richtete, andererseits aber auch eine klar marxistische, antiimperialistische Ausrichtung hatte. Die „Panthers“ begannen nicht nur, offen Waffen tragend, in den Wohngebieten der Schwarzen zu patrouillieren und die Nachbarn vor der Polizei und Drogengangs zu schützen, sondern sie hatten als Ziel eine befreite Gesellschaft.