Aus der Kollegenzeitung "Vorwärtsgang"

Aus der Kollegenzeitung "Vorwärtsgang"

Gespräche zu Opel Eisenach bei Audi Neckarsulm

Im "Vorwärtsgang", der Zeitung von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, berichten Kollegen aus Neckarsulm, wie sie über Opel Eisenach diskutieren.

"Da meinte doch tatsächlich mein Kollege, dass es uns ja nur nützen könne, wenn Opel seine Werke schließt. Dann gebe es wieder mehr Arbeit für uns. Seit wann sichern denn Werksschließungen woanders unsere Arbeitsplätze? Hat die Werksschließung von Bochum vielleicht Eisenach gesichert? Nein! Eine Arbeitsplatzgarantie gibt es bei uns genauso wie bei Opel. Alle in Bochum Entlassenen hatten eine!

 

Selber aktiv werden, offensiv sich das Streikrecht nehmen und den Antikommunismus überwinden, mit der MLPD zusammenarbeiten. Das war das Erfolgsrezept des Opel-Streiks 2004 und der hat für das Werk 10 Jahre weitere Laufzeit erkämpft.

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Ein anderer sagte kurz und knapp, die wollen doch nur weg aus Deutschland, weil wir zu teuer sind. Nach der Logik dürften die Unternehmer nur noch in Ländern mit niedrigen Löhnen Autos bauen. Der Lohnanteil am Umsatz ist bei gerade mal 10 bis 15 Prozent. VW zahlt noch bessere Löhne und macht dieses Jahr wieder Rekordgewinne. Bei Opel geht es nicht um unproduktive Arbeiter, sondern um die Gier der Kapitalisten nach noch mehr Profit.

 

Lassen wir uns von denen, die ihre Milliarden aus unserer Arbeit ziehen, doch nicht erzählen, dass wir ein Kostenfaktor seien. Wenn jemand überflüssig ist, dann die!