Griechenland

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Solidarität für den Kampf der Hafenarbeiter bei COSCO

Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) erklärt am 30. Oktober ihre Unterstützung: „Der Kampf der COSCO-Arbeiter … ist ein Kampf der gesamten Arbeiterklasse, weil er das Fehlen selbst grundlegender Sicherheits- und Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz, die Intensivierung der Arbeit und die Intensität der Ausbeutung, die sich am Arbeitsplatz verstärkt, in den Vordergrund rückt, als Ergebnis der jüngsten anti-arbeitsrechtlichen Gesetze, die verabschiedet wurden.

Korrespondenz

Der Kampf der COSCO-Arbeiter rückt auch den Charakter der "glamourösen Investitionen" und der berüchtigten kapitalistischen Entwicklung in den Vordergrund, die einerseits Rekordprofite für die Gruppen anhäuft und andererseits zu entbehrlichen Arbeitern führt, mit zerschlagenen Rechten und oft mit zerbrochenen Körpern. Egal wie viele Gerichtsentscheidungen sie treffen, um ihn für 'illegal' zu erklären, es ist ein gerechter und hoffnungsvoller Kampf.“

 

Die KKE greift damit berechtigt die Regierungspolitik an, mobilisiert aber nicht für den notwendigen gesellschaftsverändernden Kampf gegen Regierung und Monopole.

 

Die Kommunistische Partei Griechenlands – Marxisten/Leninisten KKE-ml, ordnet den Tod von Dimitri Daggli in die Gesamtpolitik von Regierung und Monopolen ein und schreibt am 1. November: „(Der Tod von Daggli) steht ganz oben auf der langen Liste der 'Arbeitsunfälle', die ständig wächst. Gerade in den letzten Jahren haben sich Beschwerden über Arbeitsunfälle enorm verdichtet. Sowohl die jetzige als auch die vorherige Regierung tragen eine große Verantwortung für dieses Verbrechen, da sie die sogenannten 'Großinvestitionen' von COSCO gefördert haben, bei denen die schrecklichen Arbeitsbedingungen bekannt sind. Bedingungen der übermäßigen Intensivierung der Arbeit, … rollende und kontinuierliche Schichten, endlose Stunden, Gegenschichten, Überstunden, Mangel an Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. …

 

Die Regierung hat kürzlich im Namen des Kapitals einen beispiellosen Angriff auf die Arbeitsrechte gestartet. Dieser Angriff, der von der jüngsten arbeiterfeindlichen Monstrosität von Hatzidakis angeführt wird, hat den rechtlichen Rahmen geschaffen, der die wildesten Stimmungen der Arbeitgeber freisetzt. … Es ist jetzt unerlässlich, dass der Kampf der COSCO-Arbeiter weitergeht und höherentwickelt wird.“

 

Die Politik der Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank hat den Aufkauf des Hafens von Piräus erzwungen. Der Kampf der COSCO-Arbeiter richtet sich mit COSCO gegen ein chinesisches Monopol und gegen die Politik von EU und griechischer Regierung. Damit ist der Streik die der Hafenarbeiter von Piräus ein Kampf von internationalem Charakter und internationaler Bedeutung und braucht internationale Solidarität und Unterstützung.

 

Solidaritätsadressen können an redaktion@rf-news gerichtet werden.

 

  • Hoch die internationale Solidarität!
  • Keine weiteren Toten für die Profite von COSCO!