Kontaktbesuche

Kontaktbesuche

Von gemeinsamem Kaffeetrinken bis zur PCB-Blutuntersuchung

Jetzt, nach der Bundestagswahl, ist es für unsere Aufbaugruppe an der Zeit, die im Wahlkampf kennengelernten Kontakte zu besuchen.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
Von gemeinsamem Kaffeetrinken bis zur PCB-Blutuntersuchung
Die während des Wahlkampfs gewonnenen Kontakte werden jetzt besucht (rf-foto)

Dabei lernt man richtig interessante Leute kennen: Ein Kollege hatte als Kontaktadresse einen Kiosk im Stadtteil angegeben. Als wir dort auftauchen, lächelte die Frau hinterm Tresen, nickte, rief eine Telefonnummer an und meint zu uns: „Er kommt gleich“. Und tatsächlich steht zehn Minuten später ein freundlicher älterer Kollege türkischer Herkunft neben uns. Wir trinken zusammen einen Kaffee auf der Straße und er erzählt davon, dass er in den 1970er-Jahren bereits gegen den türkischen Faschismus gekämpft hat. Gerne will er im Kontakt bleiben. Bisher hatten wir leider Pech, und er war nicht zu Hause. Wir bleiben aber dran.

 

Ein anderer Kollege in einer alten Bergarbeitersiedlung im Gelsenkirchener Norden: Er hatte sich gemeldet, weil er an der PCB-Blutuntersuchung der Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF teilnehmen will. Viermal war er nicht zu Hause. Beim fünften Mal treffen wir ihn an. „Natürlich habe ich noch Interesse. Das fülle ich gerne aus“, sagt er und nimmt den Bogen an sich. Nächste Woche kommen wir wieder vorbei. Wir dürfen auch - das hat er extra betont. Wir sind gespannt.