Weimar

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Antikommunistische Verhüllungs-Aktion am Thälmann-Denkmal

Das Ernst-Thälmann-Denkmal in Weimar, an dem das Internationalistische Bündnis am 17. August 2019 sein Gedenken für Ernst Thälmann und alle Inhaftierten des Konzentrationslagers Buchenwald durchgeführt hatte, ist in einer „Kunstaktion“ ab Freitag, dem 12. November, über das Wochenende mit einem Tuch verhüllt gewesen.

Von ffz
Antikommunistische Verhüllungs-Aktion am Thälmann-Denkmal
Gedenken in Weimar 2019 - "Nein" zu einer antikommunistischen Umdeutung des Weimarer Thälmann-Denkmals (rf-foto)

Sinn der Aktion sei, so der Historiker Stephan Zänker vom Verein Weimarer Republik, dass eine Debatte über den künftigen Umgang mit dem 1958 errichteten Denkmal für den langjährigen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) angestoßen werden solle. Die antikommunistische Ausrichtung der Aktion: Thälmann soll nicht nur als Opfer des Nationalsozialismus, sondern auch als ein „Zerstörer der Weimarer Republik“ dargestellt werden.

 

Ernst Thälmann war immer ein aufrechter Kämpfer für den Sozialismus, der solidarisch an der Seite der werktätigen kämpfenden Massen der Welt und der damals noch sozialistischen Sowjetunion stand. Jede Umdeutung dieses Revolutionärs und Antifaschisten, der für seine Überzeugung in Hitlers Kerkern litt und schließlich in Buchenwald auf direkten Befehl Hitlers hin hinterrücks erschossen wurde, gehört zur antikommunistischen Kampagne der Herrschenden, das hohe Ansehen des Sozialismus / Kommunismus zu diskreditieren. Dem stellen sich die MLPD und alle Revolutionärinnen und Revolutionäre entgegen. Gib Antikommunismus keine Chance!