Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien

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Die medizinische Versorgung in Kobanê hat sich inzwischen deutlich verbessert

Die Initiative „Medizin für Rojava“ - Arbeitsgruppe von Solidarität International e. V. bedankt sich bei ihren Freundinnen, Freunden und Förderern von „Medizin für Rojava“ sehr herzlich.

Medizin für Rojava

Und zwar für die Spenden und die vielfältige Unterstützung, die wir auch in den letzten Monaten erhalten haben. Wir konnten in diesem Jahr bisher 17.000 Euro an unsere Freunde und Partner in Kobanê übergeben. Sie werden ausschließlich für dringend benötigte Medikamente in der ICOR-Geburtsklinik und den anderen Gesundheitseinrichtungen in Kobanê eingesetzt. Wir bekommen zur Bestätigung die Listen mit den eingekauften Medikamenten. „Medizin für Rojava“ leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine gute und auch kostenlose Versorgung der über 100.000 Menschen, die inzwischen in dieser wiederaufgebauten Stadt leben!

 

Die medizinische Versorgung in Kobanê hat sich inzwischen deutlich verbessert. Es wurden weitere Gesundheitseinrichtungen aufgebaut, wie das städtische Krankenhaus, die diabetische Fußambulanz von Professor Gerhard Trabert und andere, die alle überwiegend kostenlos behandeln. Obwohl viele Ärzte zunächst aus Kobanê geflohen sind – wie auch aus anderen Kriegsgebieten - ist die ärztliche Versorgung wieder ganz gut. Auch deswegen, weil junge syrische Ärzte oftmals nach Kobanê kommen, weil sie nicht vom Assad-Regime militärisch rekrutiert werden und in einen mörderischen Krieg ziehen wollen. Die miserable Bezahlung kommt hinzu: In Damaskus verdient ein Arzt 10 bis 15 Euro pro Monat. Das reicht nicht einmal für die Beschaffung von Gesichtsmasken aus!

 

Das Team in der Geburtsklinik mit integrierter Neonatologie leistet weiterhin eine hervorragende medizinische Arbeit. An die 500 Babys werden dort jeden Monat geboren, von Müttern aus der ganzen Region. Wir stehen in einem fruchtbaren Austausch mit dem Team.