Vorstellung von "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus"

Vorstellung von "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus"

Gut besuchte Veranstaltung auf der linken Literaturmesse in Nürnberg

Im Rahmen der Linken Literaturmesse in Nürnberg, an der sich auch der Verlag Neuer Weg beteiligte, fand auch eine Veranstaltung zur Vorstellung des aktuellen Buchs von Stefan Engel: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus", die auch als 36. Ausgabe der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG (RW) erschienen ist, statt.

Von Landesleitung Bayern der MLPD
Gut besuchte Veranstaltung auf der linken Literaturmesse in Nürnberg

Mit 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war sie gut besucht. Unter den Besucherinnen und Besuchern waren auch viele jüngere Zuhörerinnen und Zuhörer, die dem Vortrag gespannt folgten. Manche weitere Interessenten konnten wegen fehlender Sitzplätze leider nicht mehr teilnehmen. Wir waren selber überrascht von diesem großen Interesse, zumal parallel noch drei weitere interessante Veranstaltungen stattfanden. Es waren Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter da, Leute aus anarchistischen Kreisen, Studierende und Schüler ... Es zeigt das gewachsene Interesse an den grundsätzlichen Standpunkten der MLPD und am Kampf gegen den Antikommunismus - auch im "linken Spektrum".

 

Der Referent machte in seinem halbstündigen Vortrag die Bedeutung des Antikommunismus als Haupthemmnis für die Entwicklung des Klassenbewusstseins deutlich. Er setzte sich gründlich mit der heuchlerischen Lüge der "Ideologiefreiheit" und des in der Corona-Krise gänzlich gescheiterten Pragmatismus der Herrschenden auseinander. In der gleichen Weise behandelte er den bürgerlichen Antifaschismus und die Bedeutung des weltanschaulichen Kampfs im Sozialismus. Er forderte auch zur Diskussion heraus, zumal "auf dieser Messe, wo sicher in manchem linken Gewand auch der Antikommunismus eine wichtige Rolle spielt. Sei es bei den Spielarten des Revisionismus, Reformismus, Trotzkismus und Anarchismus".

 

In den anschließenden Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der leider nur noch kurzen Diskussion kam die ganze Bandbreite auch kritischer Fragen an die MLPD zum Ausdruck. "Wie steht die MLPD zum Sendero Luminoso in Peru? Ist dies ein Beitrag im Kampf gegen den Revisionismus? Warum beteiligt sich die MLPD an bürgerlichen Parlamentswahlen? Stärkt das nicht die Herrschenden und ihre Ideologie des bürgerlichen Parlamentarismus? Welche Rolle spielt die Arbeiterklasse heute noch? Welche Vorstelllungen hat die MLPD zum Sozialismus?"

 

Die in der Kürze der Zeit nur knappen Antworten konnten sicherlich noch nicht alle Fragen abschließend klären. Deshalb verwies der Referent am Schluss auch nochmal auf das Buch, das zu vielen Fragen die Diskussion noch weiter vertiefen kann.