Solidarität

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Am 6. Januar zum Prozess gegen Zwangsversetzung von Kristin Zuber

Zum anstehenden Prozess der Krankenschwester Kristin Zuber gegen ihre zwangsweise Versetzung weg von der Intensivstation am Prosper Hospital in Recklinghausen¹ schreibt die Gewerkschaft ver.di:

Pressemitteilung von ver.di

Nachdem unsere Kollegin das Verfahren zu ihrer Strafversetzung (von Intensivstation auf Normalstation) vor dem Arbeitsgericht in Herne verloren hatte, entschied sich Kristin mutig in die nächste juristische Instanz zu gehen, da auch weiterhin keine Regelungen für die Tragepausen von FFP2-Masken im Hause umgesetzt werden.

 

Der Arbeitgeber hatte im Kammertermin in Herne behauptet, es würde eine hausinterne Regelung geben. In der Praxis wird diese aber nicht umgesetzt und in den Dienstplänen erfasst.

 

Die Vermutung, dass hier eine Strafversetzung angeordnet wurde, begründet sich für Kristin in dem Umstand, dass sie nach dem Einfordern von Tragepausen und der Ankündigung, dass sie sich an die Gewerkschaft ver.di wenden würde, unmittelbar versetzt worden ist. ...

 

Ich möchte sie ganz herzlich einladen, am 6. Januar 2022 ab 9.30 Uhr zum LAG Hamm (Landesarbeitsgericht, Anm. d. Red.) anzureisen, um mit der Klägerin zu sprechen.

 

Wir haben eine kleine Kundgebung vor dem LAG Hamm angemeldet, um unsere Kollegin zu unterstützen (natürlich Corona-konform).