Stuttgart-Bad Cannstatt

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Ein guter Start ins Jahr 2022 vor dem Daimler-Tor

Fast alle wünschten uns auch „ein gutes Neues“. Die meisten kennen uns, weil wir schon lange, alle zwei Wochen vor dem Tor die Rote Fahne verkaufen oder Flugblätter oder die Kollegenzeitung verteilen.

Korrespondenz

Auf die Frage - wie wird 2022, müssen wir uns auf härtere Auseinandersetzungen einstellen? - waren die Meinungen geteilt. Etliche stimmten uns zu. Aber welche Rolle bzw. Bedeutung die revolutionäre Arbeiterpartei MLPD dabei spielt und dass sie diese stärken oder mit ihr zusammenarbeiten sollten, war hier weiter zu klären. Dazu zeigten wir auf den Artikel „erfolgreicher Weg der Bochumer Opelaner“ in der ersten Ausgabe des Jahres. Mit diesem erfolgreichen Weg konnte die Werkschließung zehn Jahre lang verhindert werden.

 

Der andere Teil meinte: "2022 wird auch nichts anders", und manche meinten, dass sie sich da keinen Kopf machen. Wir haben das kritisch diskutiert. Denn sie müssen Bescheid wissen, was der Gegner, also Unternehmerverbände und Regierung vorhaben. So fordert der BDA-Chef Rainer Dulger die Erhöhung des Rentenalters und die Absenkung der Sozialversicherungsleistungen. Und Daimler hält knallhart an seinen Plänen zur Arbeitsplatzvernichtung fest und schafft zum Teil bereits Fakten. Manchen Kollegen gab es zu denken, bzw. sie wurden sarkastisch. 

 

Insgesamt war es ein guter Start ins Neue Jahr. Denn wir konnten das Vertrauen der Kollegen festigen, dass die MLPD fest an der Seite ihrer Kämpfe steht und an ihre Verantwortung appellieren, diese zu stärken und mit ihr zusammenarbeiten. Sieben Kollegen spendeten 13,40 Euro und das Rote Fahne Magazin stieß auf Interesse.