Preiserhöhungen

Preiserhöhungen

Fast tägliche Überraschungen bei REWE

Als Hartz IV-Empfänger wie viele in unserer Stadt muss ich täglich darum kämpfen, wie ich satt werde mit so wenig Geld.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen

Durch gesundheitliche Einschränkungen bin ich darauf angewiesen, in den REWE-Laden zu gehen, der direkt in der Nähe meiner Wohnung liegt, auch wenn es günstigere Läden weiter weg geben sollte. Bei meinem letzten Einkauf (gestern) war der Preis für Öl von 1,39 Euro auf 1,79 Euro erhöht worden. Das gleiche Öl kostete vor ein paar Monaten noch 1,09 Euro. Nudeln sind von 0,49 Euro auf 0,65 Euro gestiegen. Der Preis bei Fleisch ist ebenfalls explodiert. Diese aufgezählten Artikel sind nur ein paar Beispiele von vielen.

 

Beim Versuch, mit dem Filialleiter darüber zu sprechen, warum das so ist und darauf eine Antwort zu bekommen, sagte dieser nur: „ Die Preise werden von der Zentrale diktiert und ich bin selbst machtlos.“ Man fragt sich, was sind die wahren Gründe, warum sie die Preissteigerungen jetzt durchsetzen. Ist das wirklich "nötig" oder ist das auch Habgier von den Konzernen? Ich erkenne Habgier und Gewinnmaximierung als triftige Gründe der Konzerne. Ich bin mir aber sicher, dass ich mit dieser Kritik nicht allein bin. Das bestätigen mir meine Nachbarn, Bekannte und Freunde, sogar Menschen, die selber jeden Tag bei REWE oder bei anderen Lebensmitteldiscountern einkaufen gehen. Mir ist bewusst, dass wir uns schon längere Zeit in einer Wirtschafts- und Finanzkrise befinden. Die wahren Gründe werden von fast allen Politikern verheimlicht und alles auf die Corona-Krise geschoben. Ich frage mich, wie lange noch das die Bevölkerung in Kauf nehmen wird.