Frankreich

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Streiktag des Schulpersonals mit Teilerfolgen

Am gestrigen 13. Januar war das Schulpersonal in Frankreich zu Streiks und Demonstrationen aufgerufen, die im ganzen Land unter massiver Beteiligung stattfanden. Bereits am Dienstag hatte das Krankenhauspersonal demonstriert.

Korrespondenz aus Paris
Streiktag des Schulpersonals mit Teilerfolgen
Rot vor Zorn - Wer verspottet uns hier? (Foto: UPML Frankreich)

Die Zustände in den Schulen sind chaotisch – viele Schüler und Lehrer sind krank. Bei Covid-Fällen muss die ganze Klasse getestet werden, Masken und Tests fehlen aber. Die Schüler werden also zu Dutzenden zur nächsten Apotheke geschickt. Das Gesundheitsprotokoll ändert sich von einem Tag auf den anderen, Unterricht ist kaum mehr möglich. Die Beschäftigen hatten die Nase voll!

 

Sehr kämpferisch verlangten sie Schutz der Gesundheit aller und die dazu nötigen Mittel, unter anderem Neueinstellungen, höhere Gehälter und Respekt. Häufig gefordert: der Rücktritt des Schulministers. Sie erreichten einen Teilerfolg. Noch am selben Abend fanden Verhandlungen mit Premier- und Schulminister statt, denn im April sind Präsidentsschaftswahlen ...

 

Die Politik der gesamten Regierung gehört ins Visier, denn in Gesprächen stimmten viele Demonstranten zu, dass die Regierung vor allem die kapitalistische Produktion schützt und die Beschäftigen, Schüler und ihre Familien gefährdet.