Holocaust-Gedenktag

Holocaust-Gedenktag

Die Rote Armee befreite das KZ Auschwitz!

Heute jährt sich zum 77. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Rote Armee am 27. Januar 1945. In dem auf polnischem Boden errichteten größten Vernichtungslager des deutschen Faschismus wurden mehr als eine Million Juden - Männer, Frauen, Kinder - mit einer teuflisch industriellen Präzision ermordet.

Von cvp
Die Rote Armee befreite das KZ Auschwitz!
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem (Foto: Gedenkstätte)

Auschwitz wurde das Symbol für den Völkermord an rund sechs Millionen Juden. 2005 erklärte die UNO diesen Tag zum Holocaust-Gedenktag (englisch; von griechisch holókaustos „vollständig verbrannt“). Die Festsetzung dieses Gedenktages ist eine Reaktion auf das weltweite antifaschistische Bewusstsein. Er ist ein Beitrag dazu, dass die faschistische Barbarei des Hitler-Faschismus als finsterste Reaktion des Imperialismus und grausamste kapitalistische Barbarei als staatliches Herrschaftssystem nicht in Vergessenheit geraten. In Zeiten der Rechtsentwicklung und faschistischer Gefahr ist dieses Gedenken besonders wichtig. Die MLPD verurteilt entschieden den Antisemitismus und jede Form des Rassismus!

 

Nicht in Vergessenheit geraten darf aber auch, dass es die Sowjetunion unter Stalin war, die Auschwitz befreite. Und es ist zu kritisieren, wenn in den meisten bürgerlichen Medien der faschistische Terror auf den Massenmord an Millionen Juden reduziert wird. Als erstes kamen im Hitlerfaschismus Kommunisten ins KZ, dann andere Vertreter der Arbeiterbewegung. 24 Millionen Sowjetbürger verloren während des II. Weltkriegs ihr Leben. Auch im KZ Auschwitz wurden sowjetische Kriegsgefangene getötet. Hier waren es vor allem die gefangenen Politischen Kommissare, die sogar als erstes ermordet wurden.

 

Die völkische Ideologie und der auf die Spitze getriebene Antisemitismus waren Bestandteil des Kreuzzugs gegen den Kommunismus. In Hitlers berüchtigter Rede am 27. Januar 1932 in Düsseldorf vor Vertretern des deutschen Monopolkapitals attackierte er die Kommunisten als Hauptgegner des deutschen imperialistischen Expansionsstrebens und warnte, "daß der Bolschewismus ... eine Weltauffassung (ist), die im Begriff steht, sich den ganzen asiatischen Kontinent zu unterwerfen". Deshalb habe die NSDAP "den unerbittlichen Entschluß gefaßt, den Marxismus bis zur letzten Wurzel in Deutschland auszurotten."

 

Dem diente der „Blitzkrieg“ gegen das „jüdisch-bolschewistische Zentrum“ Moskau. Als sich im Herbst 1941 das Scheitern des Krieges gegen die Sowjetunion abzeichnete, war das Ausgangspunkt für entscheidende Schritte zum Völkermord an den Juden. Im Januar 1942 wurde dann auf der „Wannseekonferenz“ die systematische Ermordung aller Juden im deutschen Einflussbereich organisiert. Das war nicht nur ein Exzess des Rassismus. Schamlos bereicherten sich die Faschisten an den teils beträchtlichen Guthaben der Ermordeten. Und finanzierten damit teilweise den Krieg gegen die sozialistischen Sowjetunion.

 

Deshalb: Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemtismus keine Chance!