Wehret den Anfängen

Wehret den Anfängen

Gegen diese Machenchaften muss eine breite Solidarität erzeugt werden

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Angriffe auf euch sind der klägliche und auf Dauer vergebliche Versuch des Staatsapparates, die stetig steigende Flut von Unmut und Kampfbereitschaft der arbeitenden Bevölkerung durch Verfolgung und Einschüchterung aufzuhalten.

Von Andreas Wölffing

Als Kommunisten schwimmt und kämpft ihr bewußt auf dem Kamm der vordersten Welle. Dort ist das Risiko am größten, sich in der Brandung den Hals zu brechen und zu ertrinken. Dort ist aber auch die Chance am größten, die Kraft der Flutwelle mitzuerleben, wenn sie über die Unterdrücker und Ausbeuter rollt. Dies ist der wirkliche Grund der Angriffe auf euch und deshalb gehört euch meine Hochachtung und uneingeschränkte Solidarität für euren Mut und eure Entschlossenheit für eure Weltanschauung so konsequent einzustehen.

 

Es ist äußerst wichtig, gegen diese Machenschaften eine breite Solidarität zu erzeugen und sie zu bekämpfen. Sie versuchen heute die Speerspitze zu kappen, um morgen alle Menschen, die sich zur Wehr setzen wollen, zu demoralisieren und anzugreifen. Heute im scheinbar friedlich-demokratischen Mäntelchen, morgen in gewaltsam-faschistoider Kluft: Wehret den Anfängen.

 

Es ist ein Zeichen von strategischer Hilflosigkeit und Ohnmacht, solche Maßnahmen gegen Menschen mit sozialistischer Weltanschauung anzuwenden. Es ist Ausdruck der zunehmenden Krise und Unwirksamkeit ihrer eigenen bürgerlich-kapitalistischen Weltanschauung mit all ihren kleinbürgerlich-opportunistischen Spielarten.