Antikommunistisch verfolgt und diffamiert

Antikommunistisch verfolgt und diffamiert

Pressemitteilung des Verlag Neuer Weg gegen die Kriminalisierung unserer Autoren

Der Verlag Neuer Weg verurteilt die vom Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ angeordnete Diffamierung, Bespitzelung und Kriminalisierung seiner Autoren Gabi Fechtner, Monika Gärtner-Engel und Stefan Engel.

Alle drei wurden mindestens ein halbes Jahr ab dem 3. Dezember 2019 europaweit zur Fahndung ausgeschrieben – ohne dass ihnen irgendeine Straftat auch nur ansatzweise nachgewiesen werden konnte oder es auch nur versucht wurde! Stattdessen stellte das Verwaltungsgericht Meiningen am 3. August 20211 fest, dass die Einstufung von Stefan Engel als „Gefährder“ aus einer Vielzahl von Gründen willkürlich und rechtswidrig gewesen ist.

 

Stefan Engel ist einer unserer Hauptautoren. Seine Bücher werden in 57 Ländern und 11 Sprachen weltweit veröffentlicht. Auch seine letzten beiden Bücher „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ (Mai 2021) und die „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“ (Januar 2022) werden derzeit übersetzt.

 

Monika Gärtner-Engel, Initiatorin für die weltweite Bewegung der Basisfrauen und Hauptkoordinatorin der ICOR2, veröffentlichte u.a. „Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau – Eine Streitschrift“ oder „100 Jahre Oktoberrevolution – Dokumentation einer Strategiedebatte“.

 

Gabi Fechtner ist Parteivorsitzende der MLPD und führend in der marxistisch-leninistischen Bewegung in Deutschland. Sie steht für die Veröffentlichungen der MLPD. Sie verantwortet u.a. die Broschüre „'Antideutsche' - links blinken, scharf rechts abbiegen“. Sie stellte auch fest, dass die Krisenhaftigkeit des kapitalistischen Systems sich erweitert und vertieft hat, womit auch neue Chancen für die kommunistische Freiheitsideologie erwachsen, worüber im öffentlichen Bewusstsein noch wenig Klarheit herrscht.

 

Theo Hespers3 stellte richtig fest, wogegen sich der Antikommunismus immer richtet: „Die Erneuerung der Lebensverhältnisse ist aber nur dann praktisch durchführbar, wenn ihr eine neue Gesinnung zu Grunde liegt.“

 

Gegen eine neue Gesinnung für neue Lebensverhältnisse richtet sich offenbar die Kriminalisierung unser Autoren. Entsprechend heißt es in der Bundestagsdrucksache 19/28956 von 05.05.21:
„Marxisten beabsichtigen nicht nur zu informieren, sondern eine ‚Denkweise‘ herauszubilden, um (…) die Bereitschaft zum Widerstand hervor zu rufen (…).“

 

Statt darüber mit den Autoren öffentlich eine faire Diskussion zu führen, wird deren Gesinnung mit falschen Anschuldigungen diffamiert. Das sind Methoden des Antikommunismus, der keine Argumente hat, daher mit solchen Methoden arbeitet.

 

„Gib Antikommunismus keine Chance!“ Wir fordern die vollständige Rehabilitierung unserer Autoren!

 

Gerne stellen wir der interessierten Öffentlichkeit auch den Kontakt zu unseren Autoren oder ihren Anwälten her. Ebenso können Sie sich auf unserer Webseite über die im Verlag Neuer Weg erschienenen Schriften und Bilddokumente dieser Autoren informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Carsten Zimmer
Verlagsleiter