Bergen

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Friedenskampf auf Rügen

Am 3. März trafen sich 200 Menschen zur Friedens-Demo in Bergen auf Rügen. Sie waren besorgt über die akute Weltkriegsgefahr und zeigten Solidarität mit den betroffenen Menschen in der Ukraine. Erfreulicherweise nahmen viele Jugendliche teil.

Korrespondenz

Wir nutzten die Kundgebung für die Verurteilung der offenen aggressiven imperialistischen Außen- und Militärpolitik der Bundesregierung sowie für grundsätzliche Kritik am Aufruf zu der Aktion. Unsere Solidarität gehört den Arbeitern sowie der werktätigen Jugend. Wir schlagen uns nicht auf die Seite eines Aggressors – weder lassen wir uns von der Bundesregierung, noch von USA / NATO und Russland vereinnahmen! Wir verteilten die Erklärungen der MLPD sowie das Flugblatt vom Jugendverband REBELL. Alle Jugendlichen nahmen unsere Positionen sehr interessiert an. Wir erzielten Einigkeit darüber, dass Waffenlieferungen keinen Frieden schaffen: Hände weg von der Ukraine!

 

Unseren Redebeitrag haben wir am offenen Mikrofon angemeldet. Doch unsere Äußerung wurde untersagt. Man behauptete, dass die Demo für eine neue Friedenspolitik stünde auf der keine politischen Positionen verbreitet werden sollen. Ein Vorwand, um kommunistische Stimmen auszuschließen. Auch unsere Verteilaktion wurde angegriffen. Man forderte, das Verteilen zu unterlassen. Dieser Versuch offenbarte den Charakter dieser Demo: Stramm stehen in der Phase der Kriegsvorbereitung und Durchsetzung des Burgfriedens.

 

Unsere Aktion war ein Erfolg. Wir haben viele Gespräche geführt, unsere Flugblätter unter den Teilnehmern verteilt und Konsens erzielt: Wir brauchen eine neue Friedensbewegung. Wir dürfen uns nicht von der Bundesregierung und den Imperialisten vereinnahmen lassen. Wir benötigen Klarheit und eine Bewusstseinsbildung, damit sich ein aktiver Widerstand der Massen zum Erhalt des Weltfriedens herausbildet.