Aktueller Aufruf des Internationalistischen Bündnisses

Aktueller Aufruf des Internationalistischen Bündnisses

Für eine neue Friedensbewegung gegen jede imperialistische Aggression!

Der Bündnisrat des Internationalistischen Bündnisses (InterBündnis) hat unter der Überschrift "Bauen wir eine Front auf, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern! Für eine neue Friedensbewegung gegen jede imperialistische Aggression!" einen Aufruf veröffentlicht.

Von us

„In der Ukraine treffen zwei imperialistische Lager aufeinander: Die NATO mit den USA einerseits, Russland andererseits. Beide Seiten sind atomar aufgerüstet. Beide bereiten aktiv einen III. Weltkrieg vor. Entsteht aus dem Konkurrenzkampf um Macht- und Einflusssphären ein neuer Weltenbrand? Wir sind fest entschlossen, das zu verhindern!“

 

So beginnt der Aufruf, den der Bündnis-Rat des Internationalistischen Bündnisses auf einem außerordentlichen Treffen am 1. März 2022 einstimmig beschlossen hat. Das Internationalistische Bündnis ist ein organisierter Zusammenschluss fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte aus 41 Trägerorganisationen und über 40.000 Unterstützern. Seit seiner Gründung im Oktober 2016 hat es seinen Schwerpunkt auf den Kampf gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg und für eine gesellschaftliche Alternative gelegt. Das hat sich voll bestätigt! Der Bündnis-Rat wendet sich als nächsten Schritt mit seinem Aufruf an weitere fortschrittliche und revolutionäre Kräfte – Organisationen, Bewegungen, Einzelpersonen - um sie als Unterzeichnerinnen und Unterzeichner zu gewinnen!

 

Im Aufruf heißt es weiter: „Entschieden wenden wir uns gegen die aggressive Außen- und Militärpolitik der deutschen Bundesregierung: Mit einer großen Koalition aus CDU/CSU/FDP/SPD/Grünen beschloss sie eine seit Jahrzehnten nicht da gewesene Aufrüstung. Die deutsche Regierung betreibt wieder aktive Kriegsvorbereitung. Wer sich in solchen Zeiten opportunistisch auf die Seite der Bundesregierung stellt, verrät die Interessen der Friedensbewegung. (...)

 

In diesen Tagen gehört unsere Solidarität den ukrainischen Arbeitern und Volksmassen, die hauptsächliche Leidtragende dieses Kriegs sind. Wir stehen für Solidarität mit den Kriegsopfern: Für ein Recht auf Flucht! Gegen die rassistische Flüchtlingspolitik - Keine Auswahl der Flüchtlinge! Für die Anerkennung von Deserteuren als Flüchtlinge! Wir rufen die Ukrainer*innen auf, sich nicht auf die nationale Einheit mit der reaktionären Selenskyj-Regierung einschwören zu lassen, die auf Seiten der NATO steht. Unsere Solidarität gilt ebenso den russischen Arbeitern und Volksmassen und auch Soldaten, die sich mutig gegen das reaktionäre Putin-Regime wenden und auch allen Menschen, die sich in anderen Teilen der Welt wie in Afghanistan oder den kurdischen Regionen imperialistischen Kriegstreibern entgegen stellen.

 

Wir rufen die Arbeiter und Gewerkschafter in Deutschland auf, aktiven Widerstand für den Frieden zu leisten und sich nicht vor den Karren deutscher Kriegstreiberei spannen zu lassen. Keine 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung, sondern für die Bekämpfung der Armut und den Umweltschutz! Wir unterstützen gegenseitige Hilfe und Solidarität mit aktuellen Spendensammlungen und Solidaritätsaktionen, gegen jede nationalistische Spaltung. Nur die internationale Arbeitereinheit kann den Kriegstreibern Einhalt gebieten! Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! (...)

 

Nur der aktive Widerstand kann die Gefahr eines dritten Weltkriegs bannen. Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Friedensbewegung. Wir wenden uns gegen die Rechtsentwicklung sämtlicher imperialistischer Regierungen und ihre Bemühungen, die Revolutionäre, aber auch viele fortschrittliche Menschen, Umwelt- und Friedenskämpfer der Welt verstärkt zu unterdrücken. Beide Seiten rechtfertigen ihren Krieg offen antikommunistisch. Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte – das gilt mehr denn je! Wir streben nach einer Gesellschaft, in der Kriege der Vergangenheit angehören Gib Antikommunismus keine Chance! (…)

 

Wir, die Unterzeichnenden, verpflichten uns zu einer aktiven antimilitaristischen und Antikriegspropaganda. (…) Wir bauen gemeinsam über weltanschauliche Grenzen hinweg an einer neuen Front in Deutschland als Teil der internationalen Einheitsfront gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg und zum Kampf um den Weltfrieden. (…) Das ist nicht unser Krieg: Gegen jede imperialistische Aggression und Kriegsvorbereitung! Der Hauptfeind steht im eigenen Land: Aktiver Widerstand - Streik gegen den Krieg!

 

  • Für ein allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht!
  • Gegen die Militarisierung der Gesellschaft!
  • Keine Zustimmung zu Kriegskrediten!
  • Gegen einen neuen „Burgfrieden“!

 

Organisationen und Einzelpersonen (gerne auch mit Organisation und Funktion u.ä.) können sich zur Unterzeichnung des Aufrufs melden bei der Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnisses unter info@inter-buendnis.de

 

Der vollständige Aufruf und die Unterschriftenliste zur Gewinnung weiterer Unterzeichner kann hier heruntergeladen werden