Selenskyj-Spielfigur

Selenskyj-Spielfigur

Spielzeughersteller versucht es mal mit einer anderen Art von "Spenden"-Sammeln

Mit einer als Spendensammeln deklarierten Aktion, die sich als wahre Goldgrube, ja als Gelddruckmaschine für die Gewinne der Firma Citzen Brick entwickeln sollte, die LEGO-ähnliche Figuren herstellt, und nun auch zugleich Kriegspropaganda bediente, ist der Spielzeughersteller Citzen Brick auf den Markt gegangen.

Von Frank Oettler

Die Selenskyj-Figur wurde für ca. 90 Euro verkauft. Und sie sei gut bei den Käufern angekommen, heißt es auf: https://www.dasding.de/newszone/lego-selenskyj-citizen-brick-spenden-100.html

 

Fragt sich nun bei wem? Meine Kolleginnen und Kollegen, genau wie alle vernünftigen und friedliebenden Menschen, wollen bestimmt ihren Kindern solch übles, obendrein völlig überteuertes "Spielzeug" nicht kaufen.

 

Aber es kommt noch dicker. Eine Selenskyi Figur, okay, ist sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber Geschmacksache ist ja noch kein Skandal. Doch die findigen Geschäftemacher von Citizen Brick haben noch eins drauf gelegt. Sie haben nicht nur die Selenskyj-Kopie verkauft. Sie haben darüber hinaus auch Spielzeug-Molotow-Cocktails gegen eine "Spende" von 10 Euro angeboten. Plastikmüll zum Horror-Preis. Bei solchen Profiten, da hat auch die Moral keinen Platz mehr. Da wird auch die Verrohung unserer Kinder billigend in Kauf genommen. Oder sollte sie sogar bewusst damit befördert werden?

 

Die sogenannte "Spendenaktion" sei angeblich unabhängig von der Kritik beendet wurden. Weil es keine Teile mehr gäbe, um neue Figuren zu machen, teilte das Unternehmen mit. Schämen tut sich jedenfalls von diesen Kriegsgewinnlern keiner.

 

Frank Oettler