Gelungener Neustart der Rotfuchsarbeit

Gelungener Neustart der Rotfuchsarbeit

15 Rotfuchsbeitragsbücher waren zu wenig!

Endlich, nach einem halben Jahr Pause bei den Rotfüchsen, bedingt durch den Winter und die Corona-Pandemie, gab es einen erneuten Startschuss für die Rotfuchsarbeit.

Von einer Korrespondentin aus Leverkusen
15 Rotfuchsbeitragsbücher waren zu wenig!

Für die Einladung hatten wir den neuen wunderschönen Rotfuchsflyer an die uns bekannten Kinder und ihre Eltern im Wohngebiet verteilt. Die MLPD macht schon seit Jahren im Wohngebiet eine Kleinarbeit, eine Rotfuchs- und REBELL-Arbeit. Und so kamen statt der von uns vorsichtig geschätzten zehn Kinder mindestens 22 Kinder, sechs Mütter und ein Vater. Wir hatten unseren Einfluss unserer bisherigen Kleinarbeit und das Bedürfnis der Rotfüchse, endlich wieder aktiv zu werden, unterschätzt. Außerdem sprach sich auch im Wohngebiet herum, dass die Rotfüchse sich wieder treffen.

 

Alles sollte seine Ordnung haben und ich wollte die Kinder bei dem Rotfuchstreffen in die Mitmachliste eintragen und ihnen ihr Rotfuchsbeitragsbuch geben. Ich bin völlig neu in dieser Arbeit und war mit diesem Run der Kinder etwas überfordert. Ein 9-jähriges Rotfuchsmädchen sah das und sagte: ich mache das. Sie übernahm dann souverän und geduldig die Eintragungen in die Mitmachliste und die Ausgabe der Beitragsbücher. Die Kinder, für die kein Beitragsbuch mehr da war, waren sehr enttäuscht. Sie bekommen ihres natürlich beim nächsten Rotfuchstreffen. Ein Rotfuchsbeitragsbuch zu haben ist eben etwas ganz Besonderes!

 

Es gab eine kurze Diskussion, was die Kinder über den Krieg in der Ukraine wissen. Alle wollten ihre Meinung dazu sagen. Von wegen, Kinder seien nicht politisch. Dann übten die Rotfüchse das "Bierkastenspiel" im Rahmen der Spiele ohne Grenzen für das Pfingstjugendtreffen. Nach der ersten Umfrage wollen fast alle Kinder zum Pfingstjugendtreffen mitkommen.

 

Das Highlight des Treffens waren die Wahlen. Die Rotfüchse haben sehr verantwortungsvoll und ernsthaft ihre Rotfuchsleitung und Rotfuchskassenprüfer gewählt. Viele Kinder rissen sich regelrecht darum, Verantwortung zu übernehmen. Nun gibt es drei Kinder in der Rotfuchsleitung, drei Kassenprüfer und vier Kinder wollen Kassierer werden. Aber jede Minute ist man gefordert, die Rotfuchsregeln anzuwenden. Die Rotfüchse und wir Erwachsene hatten sehr viel Spaß und haben sehr viel voneinander gelernt. Nun geht es auch darum, mit den Eltern eine Zusammenarbeit zu entwickeln. Dazu wird es regelmäßige Elternbriefe, Elternabende und persönliche Elternbesuche geben. Der kommende Schwerpunkt in der Rotfuchsarbeit wird die Vorbereitung des Internationalen Pfingstjugendtreffens und Teilnahme daran sein.

 

Dieser Neustart in Leverkusen war zu diesem Zeitpunkt vor allem möglich, weil uns die bundesweite Rotfuchsleitung in der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig unterstützte. An dieser Stelle: Ganz herzlichen Dank!