Filmtipp zur Befreiung der Ukraine vom Hitler-Faschismus

Filmtipp zur Befreiung der Ukraine vom Hitler-Faschismus

"Der unvergessene Krieg" - Folge zur Befreiung der Ukraine

Die 20-teilige Serie von Burt Lancaster "The unknown war" (in Deutschland: "Der unvergessene Krieg"), produziert in den USA, schildert den Zweiten Weltkrieg aus Sicht der Sowjetunion.

Von lg
"Der unvergessene Krieg" - Folge zur Befreiung der Ukraine

Hunderte Helfer sichteten für die Produktion eine Million Meter bis dahin nicht veröffentlichten Filmmaterials, das sowjetische Kameraleute von 1941 bis 1945 an den Fronten aufgenommen hatten. Aus aktuellem Anlass ist Teil dreizehn zur Befreiung der Ukraine (45 Min.) empfehlenswert. Entweder bei YouTube hier anzusehen (leider muss man sich dafür anmelden, denn der Film hat von Youtube eine Altersbeschränkung erhalten) oder mit den anderen Folgen auszuleihen bei der Willi Dickhut Bibliothek in Gelsenkirchen: info@willi-dickhut-museum.de.

 

In Westdeutschland war die Veröffentlichung der Filmreihe hoch umstritten. Wikipedia schreibt dazu: "Nach einigem Zögern entschieden sich einige Dritte Programme unter Federführung des WDR, die Serie zu zeigen. Eine zuerst angedachte Überarbeitung wurde ... aufgegeben; stattdessen wurden die Folgen im Anschluss in einer fünzehnminütigen Ergänzung (Historisches Stichwort) von Fachleuten kommentiert. Nicht alle Episoden wurden berücksichtigt – auch wegen inhaltlicher Kritik. In der Bundesrepublik Deutschland wurden nur 15 Folgen gesendet.

 

Konservative Kreise und beispielsweise der Verband deutscher Soldaten wandten sich vehement gegen die Ausstrahlung. Die Zeitung Die Zeit fasste 1982 in einem Rückblick die Kritik zusammen: ‚Der WDR handele im Auftrag fremder Mächte, so wurde behauptet, bezahlte Subjekte in diesem Sender legten es darauf an, Deutschland zu verraten, die Ehre des deutschen Soldaten in den Dreck zu ziehen, die Jugend zu verdummen und die Deutschen in ewige Abhängigkeit zu bringen‘.

 

In einem Interview berichtet der Historiker Wolfram Wette: ‚Gegen die Ausstrahlung gab es eine unglaubliche Kampagne. In erbosten Briefen empfahlen ehemalige Offiziere dem damaligen WDR-Intendanten Heinz Werner Hübner, der die Serie eingekauft hatte, sich umzubringen.‘

 

Schließlich zeigten alle Dritten Programme die Dokumentation, mit Ausnahme des Bayerischen Rundfunks."