Pressemitteilung der Montagsaktion Zollernalb

Pressemitteilung der Montagsaktion Zollernalb

Kontroverse Diskussionen

Die Montagsaktion Zollernalb hatte am vergangenen Montag wieder eine Antikriegskundgebung organisiert.

Kontroverse Diskussionen
Aktivistinnen und Aktivisten des Internationalistischen Bündnisses am 13. März auf einer DGB-Kundgebung in Stuttgart (rf-foto)

Erneut kamen zwischen 15 und 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, viele weitere zeitweise. Im Mittelpunkt stand die Bekanntmachung des Aufrufs des Internationalistischen Bündnisses „Bauen wir eine Front auf, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern! Für eine neue Friedensbewegung gegen jede imperialistische Aggression!".

 

Wir gewöhnen uns nicht an diesen Krieg. Er muss gestoppt werden. In dem Aufruf, für den Unterschriften gesammelt wurden, heißt es „In der Ukraine treffen zwei imperialistische Lager aufeinander: Die NATO mit den USA einerseits, Russland andererseits. Beide Seiten sind atomar aufgerüstet. Beide bereiten einen 3.Weltkrieg vor. Entsteht aus dem Konkurrenzkampf um Macht und Einflusssphären ein neuer Weltenbrand? Wir sind fest entschlossen, das zu verhindern.“ Die Bundesweite Montagsaktion ist eine Trägerorganisation des Internationalistischen Bündnisses.

 

Es gab vielfältige Redebeiträge. Am Rande wurde auch kontrovers diskutiert, weil manche Passanten aufgrund der Tatache, dass auch die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung kritisiert wurde, glaubten, es wäre eine Kundgebung pro Putin. In Wirklichkeit ging die Kritik an Russland als neuimperialistisches Land tiefer, wurde die Ursache für Putins Kriegskurs nach außen und die verschärfte Unterdrückung im eigenen Land aufgezeigt.

 

Die nächsten Kungebungen der Montagsaktion Zollernalb im Sinne der Friedensbewegung sind am 4. April um 17.30 Uhr in Balingen am Marktbrunnen und am 25. April, um 17 Uhr wieder in Ebingen am Bürgerturm.