Eisenach

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Training für Spiele ohne Grenzen auf dem Pfingstjugendtreffen

Am 19. März machten wir das 2. Training für Spiele ohne Grenzen, die auf dem 20. Internationalen Pfingstjugendtreffen ausgetragen werden. Wir trainierten im idyllischen Park der Wohnsiedlung "Thälmann-Viertel".

Korrespondenz

Damals bewusst angelegt, im sozialistischen Aufbau, der frühen DDR soll es heute als bewusst antikommunistischer Akt geschliffen werden. Als erste Maßnahme soll der Park mit schattenspendenden Bäumen und Kinderspielplatz vernichtet und ein "altersgerechtes Wohnen" aufgebaut werden. Eine Bürgerinitiative, auch getragen von Anwohnern des Viertels, auch den "Alten", für die das besonders gut sein soll, wehrt sich auch mit Unterstützung des Kommunalwahlbündnisses "Eisenacher Aufbruchs" (EA) dagegen.

 

So haben Rebellen, Mitglieder des EA und Genossen der MLPD, ein Rotfuchs und ein Jugendlicher aus der Ukraine zusammen das Kistenspiel trainiert. Dann noch das Geschicklichkeitsspiel, bei dem man Huckepack einen Gegenstand auf Stöcken balanciert und den Slalom-Parcours. Zum Schluss wurde noch begeistert Fußball gespielt. Das hat ordentlich Laune und warm gemacht trotz windigem Wetter mit sogar ab und zu Schneegrieseln dazwischen.

 

Einig waren sich alle, das wir die Pokale vom letzten Pfingstjugendtreffen, für Spiele ohne Grenzen und das Fußballturnier, für Eisenach verteidigen wollen. Nun ja, vielleicht nicht ganz alle. Vier Rebellen waren als Gäste bei uns und trainierten solidarisch mit. Der Junge aus der Ukraine war auf uns neugierig geworden und hat sich sehr erfreut, dass wir eine Friedenskundgebung am folgenden Montag geplant haben. Er war dann auch mit einem selbst gemalten Plakat mit auf dem Markt.