Reihe REVOLUTIONÄRER WEG

Reihe REVOLUTIONÄRER WEG

RW 37: Philosophisches Buch stößt unter Berufsschülern auf Interesse

Neulich bei unserem zweiwöchentlichen Einsatz vor einer Berufsschule im Ruhrgebiet. Wir verteilten das REBELL-Flugblatt „Rebellion gegen alle Kriegstreiber!“ und die neueste Erklärung des Zentralkomitees der MLPD. Wir führten ca. zehn Gespräche, davon vier bis fünf längere. Insgesamt ist meine Erfahrung, dass die Jugendlichen recht kritisch gegenüber der NATO sind und auch nicht einverstanden mit den Waffenlieferungen und den 100 Mrd. Euro für die Bundeswehr.

Von jj

Wenn man dann fragt, was sie meinen, was den Krieg beenden kann, gibt es verschiedene Meinungen:

Ein junger Mann findet es richtig, dass man Widerstand entwickeln muss. Aber er habe privat zur Zeit viel um die Ohren und sei sowieso eher zurückhaltend. Ich stellte das aktuelle Buch von Stefan Engel: „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“, das auch als Ausgabe 37 der theoretischen Schriftenreihe der MLPD, REVOLUTIONÄRER WEG (RW), erschienen ist, vor: „Ein philosophisches Buch, welches sich mit den Weltanschauungen, die hinter all den Krisen stehen beschäftigt“. Ich fragte, ob er solche Bücher liest. „Ja“, tue er ab und zu. Er nimmt die Visitenkarte.

Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

268 Seiten, 17,50 €

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Webseite Revolutionärer Weg

Ein Schüler, ca. 17 bis 18 Jahre alt, erwiderte auf die Frage, was er zu den Hintergründen des Krieges meint: „Kapitalismus eben...“. Ich erwidere: „Ich bin ja für den Sozialismus“. Er: „Es ist ja nicht alles schlecht am Kapitalismus“. Ich sehe eine Steilvorlage ihm den RW 37 vorzustellen: „Genau zu dieser These gibt es ein neues, philosophisches Buch. Es analysiert genau diese Theorien, die rechtfertigen, das nicht alles am Kapitalismus so schlecht sei, nur um damit den Sozialismus / Kommunismus zu verunglimpfen“. Ich lud ihn zu der Veranstaltung mit Stefan Engel am 15. März ein. Er musste aber für eine Abschlussprüfung lernen. Er nahm interessiert den Werbeflyer für den RW 37.

 

Zwei Wochen später treffe ich den Schüler wieder: „Ich habe mir das Buch geholt“. Er hatte es sich im Internet bestellt und habe schon angefangen zu lesen. Ich fragte, ob er damit klar komme, da es nicht so einfach sei mit den vielen Fachbegriffen. Er nickte. Ich lud ihn zur Lesegruppe ein. Er musste dann leider wieder in den Unterricht. Wir werden ihn in 14 Tagen wieder treffen und werden die Diskussion weiterführen. Ich bin gespannt auf seine Fragen.