Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg

Wie Selenskyj und Melnyk faschistische Kriegsverbrechen verharmlosen

Es gehen die Bilder vom Massaker von Butscha durch die Medien. Eine in jeder Hinsicht verabscheuungswürdige Tat. Fragen nach den Verantwortlichen kommen auf und werden vom ukrainischen Präsidenten, Wolodymyr Selenskyj, und seinem ultrarechten Einpeitscher, dem ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andrji Melnyk, dazu genutzt, jetzt die großen Propaganda-Geschütze aufzufahren.

Von ffz

In einer Video-Ansprache vor dem UN-Sicherheitsrat in New York und in einer weiteren Video-Schalte vor dem spanischen Parlament bezeichnete Selenskyj das Massaker in dem Vorort von Kiew als nicht weniger als „die schlimmsten Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg“. Im weiteren forderte er einen sofortigen Kriegsverbrecherprozess gegen das russische Militär, der mit den Nürnberger Prozessen vergleichbar sei.

 

Damit nicht genug, werden die imperialistischen Kriegshandlungen Russlands in der Ukraine mit den faschistischen Zerstörungen, unter anderem Guernicas, während des Spanischen Bürgerkriegs verglichen. (www.tagesschau.de, 5.4.22)

 

Damit wird Butscha mit den Massakern, die der Kriegstreiber Nr. 1, die USA, im Vietnamkrieg angerichtet hat, auf eine Stufe gestellt. Das Massaker von Srebrenica, im Krieg der NATO in Ex-Jugoslawien, in dessen Verlauf - unter der Aufsicht niederländischer Blauhelm-Truppen – eine komplette Gemeinde durch faschistische serbische Freischärler, mit denen der Kommandeur der niederländischen UN-Einheit am gleichen Abend noch zu Abend gegessen hatte, ausgelöscht worden war, soll also ebenfalls weniger schlimm gewesen sein, als die abscheulichen Vorgänge in Butscha.

 

Was der Kriegstreiber Selenskyj hier betreibt, ist die Verharmlosung von Kriegsverbrechen der Hitler-Faschisten einerseits und genau der imperialistischen Mächte andererseits, die er jetzt durch seinen Botschafter Melnyk bedrängt, endlich schwere Waffen zu liefern.

 

Das Selenskyj-Regime nimmt den feigen, faschistischen Mord an unschuldigen Zivilisten, dessen Verantwortliche selbstverständlich vor ein Kriegsgericht gehören, zum Vorwand, um ihn für die eigene Kriegspropaganda zu benutzen. Auch das ist ein Bestandteil imperialistischer Kriege.

 

Wenn Melynk das auch noch ausnutzt, um seinen eigenen Antikommunismus auszuleben, wenn er im deutschen Fernsehen öffentlich erklärt, Butscha erinnere ihn an Massaker, die die Rote Armee - angeblich auf Befehl Stalins hin – im Zweiten Weltkrieg begangen haben soll, dann ist das allerdings besonders übel. (www.tagesschau.de, 3.4.22) Die Rote Armee hat Europa vom Hitler-Faschismus befreit – von eben den faschistischen Massenmördern, die für Massaker im Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion verantwortlich waren. Eben diese Faschisten, mit denen Stepan Bandera, der ukrainische Faschist und Kollaborateur, den Melnyk so verehrt, dass er an dessen Grab Blumen niederlegte, eng zusammengearbeitet hat. Wer im Glashaus sitzt ….