Schwerin

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Auch Abriss leerstehender Wohnungen war ein Thema

Am Sonnabend fand bei schönen Wetter der traditionelle Ostermarsch gegen Krieg und Aufrüstung statt.

Korrespondenz
Auch Abriss leerstehender Wohnungen war ein Thema
Ostermarsch in Schwerin am 16. April (rf-foto)

Er wurde organisiert vom Schweriner Friedensbündnis, in dem Organisationen wie Cubasi, Traditionsverband der NVA, Vertreter der Linkspartei, VVN, einzelne Mitglieder der DKP, Mitglieder der Aktionsgruppe Stadt und Kultusschutz ASK, die MLPD und andere sind. Im Vorfeld des Ostermarschs gab es Versuche, das Friedensbündnis zu spalten. So wurde behauptet, dass einige Organisationen Putin unterstützen. Das hat dazu geführt, dass einzelne Organisationen nicht erschienen sind.

 

Es waren etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Friedensmarsch. MLPD und REBELL aus Mecklenburg-Vorpommern sind dort aufgetreten und haben Unterschriften gesammelt für eine neue Friedensbewegung gegen jede imperialistische Aggression. In allen geplanten Redebeitragen und am offenen Mikrofon wurden das 100-Milliarden-Aufrüstungspaket und die Waffenlieferungen an die Ukraine verurteilt. Ein Redner prangerte den Abriss von über 1000 leerstehenden Wohnungen in Schwerin an. Jetzt möchte die Stadt ukrainische Flüchtlinge aufnehmen - bezahlbare Wohnungen sind knapp.

 

Ich möchte mich auch bei allen, die zum Gelingen des Ostermarschs beigetragen haben, herzlich bedanken.