Lesermeinung

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Melnyk hat den Bogen überspannt

Der Repräsentant der Ukraine in Deutschland fällt insbesondere dadurch auf, dass er sich - durch unverantwortliche und aggressive politische Wortmeldungen – aktiv und bestimmend in die Entscheidungen der Bundesrepublik einmischen will.

Von Raimon Brete, Matthias Schwander und Dietmar Lehmann, Chemnitz

Neben unverantwortlicher Schuldzuweisungen schreckt er selbst vor Zurechtweisungen, aber auch beleidigenden Äußerungen gegenüber deutschen Amts- und Mandatsträgern nicht zurück.

 

Nach dem Bundespräsidenten, der daraufhin einknickte, drischt er nun verbal auf den sächsischen Ministerpräsidenten ein. Er missbraucht sein Amt, um mit zweifelhaften moralische Appellen, die nicht weit von Erpressung entfernt sind, den weltkriegsnahen Konflikt in der Ukraine zu befeuern. ...

 

Herr Melnyk hat inzwischen den Bogen überspannt und sein Auftreten ist zur Hetze verkommen. Ungeeignet für eine demokratische Repräsentanz ist Herr Melnyk auch dadurch, dass er das Grab des NS-Kollaborateurs Stepan Bandera in München besuchte. Bandera arbeitete im Zweiten Weltkrieg mit der Wehrmacht zusammen und gilt überwiegend als Kriegsverbrecher. Aber auch der ukrainische Präsidenten Selenskyj ehrte nicht nur Asow-Kämpfer öffentlich im Parlament, er ließ bei seinen jüngsten Auftritt im griechischen Parlament Mitglieder des neonazistischen Regiments Asow sprechen. ...