Argument

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Lambsdorff hetzt gegen Ostermarschierer

„Die Ostermarschierer sind die fünfte Kolonne Wladimir Putins“. Sie schützen die Mörder und Vergewaltiger von Butscha, Irpin und Mariupol.“¹ Das sind die Worte von Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff aus dem deutsch-baltischen Uradel.

Von fh
Lambsdorff hetzt gegen Ostermarschierer
Ostermarsch 2021 in Ulm (rf-foto)

Der FDP-Politiker ist Mitglied der „Atlantik-Brücke“, deren Ziel die Stärkung der westlichen Imperialisten gegen Russland ist. Das „Verbrechen“ der Ostermarschierer besteht für ihn darin, dass sie gegen Aufrüstung und Waffenlieferungen an die Ukraine eintreten. Mit Letzterem erfüllen sie nur mal den Wortlaut des gültigen Koalitionsvertrags, den Lambsdorffs Partei selbst noch Mitte Februar hochhielt.

 

Aber nach der „Zeitenwende“-Rede von Kanzler Olaf Scholz ist der Reserveoffizier der Panzeraufklärer Alexander Graf Lambsdorff schon mit Leib und Seele im Krieg. Und da gilt offenbar schon mal propagandistisch das Kriegsrecht – ein Vorgeschmack, für welche Freiheit und Demokratie der Krieg geführt wird.

 

Wer nicht aktiv für den Krieg der Ukraine und ihrer Verbündeten eintritt, wer nicht die Lieferung schwerer Waffen fordert, wer gegen Atomwaffen in Deutschland ist, der arbeitet für Putin. Im Zweiten Weltkrieg hieß das „Feindbegünstigung“ oder „Kriegsverrat“, dazu zählte bereits „pazifistische Propaganda“ und darauf stand die Todesstrafe. In Russland werden Kriegsgegner übrigens ganz ähnlich beschimpft.

 

MLPD, Internationalistisches Bündnis und viele weitere Friedensfreunde demonstrieren an Ostern gegen jede imperialistische Aggression, was einen Graf Lambsdorff auf die Palme bringt. Steht er doch für die gefährliche imperialistische Politik der Vorbereitung eines dritten atomaren Weltkriegs und der Unterdrückung jeder Kritik. Die Ausfälle des Grafen sind ein Grund mehr dafür, an Ostern massenhaft auf die Straße zu gehen!