München

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Über 1000 Ostermarschiererinnen und -marschierer

Viele Fahnen, Schilder und Transparente riefen auf zur sofortigen Beendigung des Krieges in der Ukraine.

Korrespondenz
Über 1000 Ostermarschiererinnen und -marschierer
Ostermarsch in München am 16. April 2022 (rf-foto)

Viele Fahnen, Schilder und Transparente riefen auf zur sofortigen Beendigung des Krieges in der Ukraine. Die meisten waren sich einig, dass der Angriffskrieg Russlands Ergebnis der zwischenimperialistischen Widersprüche sind. Und dass Waffenlieferungen aus Deutschland keineswegs dazu beitragen, in der Ukraine Frieden zu schaffen. Umstritten war die Frage der Unterscheidung zwischen gerechten und ungerechten Kriegen. Sehr viele pazifistisch orientierte Menschen trugen Schilder wie "Nie wieder Krieg" oder "Waffen sind keine Lösung". Das umfangreiche Redeprogramm blieb meist stehen bei der Anklage von Missständen. Auf einhelligen Widerspruch stießen die Milliarden, die für diesen ungerechten Krieg sofort mobilisiert wird. Die MLPD fiel auf mit ihrem Transparent "Aktiver Widerstand gegen die Weltkriegsgefahr" und traf mit der Losung "Gegen jede imperialistische Aggression in der Ukraine und anderso" auf viel Zustimmung, aber auch kritische Diskussion.

 

Dem Aufruf für eine neue Friedensbewegung gegen jede imperialistische Aggression stimmten viele inhaltlich zu, wollten sich aber noch nicht für eine neue Friedensbewegung entscheiden und im Rahmen der alten Friedensbewegung bleiben. So trugen sich einzelne ein, etliche wollten sich näher informieren, einige kauften die Rote Fahne oder nahmen den Mai-Aufruf, verbunden mit der Zusage: Am 1. Mai sehen wir uns wieder.