Ostermarsch Rhein-Ruhr / Dortmund

Ostermarsch Rhein-Ruhr / Dortmund

Aggressives Vorgehen gegen MLPD weckt erst recht das Interesse vieler Teilnehmer an ihren Positionen

Mit ca 800 Teilnehmern war der Ostermarsch in Dortmund deutlich größer als in den letzten Jahren. Nach einem Gottesdienst begann die Auftaktkundgebung, in der sich der Hauptredner klar gegen Krieg und Militarisierung und die dadurch wachsende Kriegsgefahr positionierte. Zahlreiche Organisation nahmen am Ostermarsch teil. U.a. Birkar, DFG-VK, DIDF, DKP, MLPD, Naturfreunde, REBELL, Rotfüchse, VVN-BDA.

Korrespondenz

Prägend waren Teilnehmer aller Altersklassen und eine kämpferische Stimmung. Für die Demonstration am 8. Mai gegen die akute Weltkriegsgefahr und die Positionen von MLPD und Internationalistischem Bündnis gab es in den Gesprächen große Aufgeschlossenheit. Der Anmelder des Ostermarsches, Felix Oekentorp (DFG-VK), fühlte sich herausgefordert, gegen die MLPD vorzugehen. Wörtlich posaunte er: "Ich liebe es, wenn es eskaliert und habe es in den letzten Tagen schon mehrfach eskalieren lassen". Unter anderem verwies er auf Duisburg. Als das Interbündnis unbeeindruckt weiterging, und sein Vorgehen am offenen Mikrofon bekannt machte, sowie dass er mit der DKP in der Vergangenheit immer Russland als Friedensmacht propagiert und antikommunistische Stimmung gemacht hat, versuchte er dies tätlich zu verhindern. Ein Gehilfe von ihm ging tätlich gegen Reinhard Funk/MLPD am offenen Mikrofon vor, würgte ihn hinterrücks und versuchte, das offene Mikrofon zu entwenden.

 

Der Gehilfe setzte die Gewalt gegen weitere Teilnehmer in dem Block fort, eine Vertreterin der MLPD wurde ebenfalls brutal gewürgt. Der ganze Vorgang stieß auf große Empörung und weckte erst recht das Interesse an der MLPD, den Widerstandsgruppen und ihren Positionen. Der Hammer war, dass Felix Oekentorp mit seinem aggressiven Handlanger von der Polizei verlangte, die MLPD vom Ostermarsch auszuschließen. Als eine Vertreterin der MLPD die dabei verwendeten Lügen gegenüber der Polizei richtigstellte und ihrerseits Strafanzeige stellte, wurde nun sie von der Polizei als "Störerin" von der Versammlung ausgeschlossen. Auch dagegen wurde umgehend protestiert.

 

Dies alles führte erst recht zu einem kämpferischen und offensivem Block mit Parolen und Redebeiträgen. Die Rotfüchse verkauften für über 37 € Aufkleber "Rotfüchse für Frieden und Freiheit."

 

Anmerkung:

Der Artikel wurde am 9. Mai 2022 geändert, um ein mögliches Missverständnis auszuräumen, als ob Felix Oekentorp Reinhard Funk und eine Vertreterin der MLPD gewürgt habe. Es war sein Gehilfe