Braunschweig

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Ein strahlend schöner Ausflug in die Asse

Am Ostermontag machte unsere Freizeitkasse „Vorwärtsgänger“ einen Ausflug zum Höhenzug Asse bei Braunschweig.

Korrespondenz
Ein strahlend schöner Ausflug in die Asse
(rf-foto)

Zu Beginn trafen wir uns direkt vor der „Asse II“, einem ehemaligen Salzbergwerk und jetzigem Atommüllendlager. Bis heute versucht der Betreiber, die Gefahr der Grundwasservergiftung für die Region zu verharmlosen. In einem kurzen Beitrag setzen wir uns mit der Bedeutung der Atomenergie auseinander. Viele Jahre diente die Asse als Entsorgungsnachweis für Atomkraftwerke. Ihr wichtigstes Produkt ist Plutonium für Atombomben und Uran für panzerbrechende Munition. Heute wird der Atomstrom von der Bundesregierung als ein Akt der Solidarität gegen Putin verkauft.

 

Danach wanderten wir durch die schöne Landschaft. Am Bismarckturm – einem von 240 in Deutschland – erfuhren wir einiges über reaktionäre Unterdrückung der Revolutionäre durch Bismarck. Von der Turmspitze reichte der Blick bis zum Brocken! Weiter ging es zur Ruine der Asseburg. Sie diente einst der Ausbeutung und Unterdrückung der Bauern in der Umgebung. Bis heute kann man noch einige Mauern sehen und drauf rumklettern. Von dort ging ein Teil eine kürzere, der andere die längere Strecke weiter. Im „Café Zuckerstube“ ließen wir den Nachmittag bei leckerer Torte ausklingen.