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Einige Mitstreiterinnen und Mitstreiter für neue Friedensbewegung gewonnen

Zum Ostermarsch in Wolfsburg versammelten sich am 16. April ca. 130 Menschen am Gewerkschaftshaus und zogen durch die Innenstadt.

Korrespondenz
Einige Mitstreiterinnen und Mitstreiter für neue Friedensbewegung gewonnen
Ostermarsch in Wolfsburg am 16. April (rf-foto)

Ca. 130 Menschen versammelten sich am Gewerkschaftshaus und zogen durch die Innenstadt. Auffällig viele Gewerkschafter, allerdings weniger Jugendliche, nahmen daran teil. Auf drei kurzen Kundgebungen wurde sehr kritisch gegen den imperialistischen Krieg gesprochen. Der Ernst der Situation und die Zuspitzung aller Widersprüche in der Welt war den meisten sehr bewusst.

 

Es gab zu Beginn Vertreter, die eher die pazifistische Parole: „Nie wieder Krieg“ verbreiteten, die in der derzeitigen Situation kaum Antwort geben kann. Der Internationalismus-Sekretär der IG Metall, Flavio Benites (Bild), betonte, dass es von allen Seiten ein Krieg von oben gegen unten ist und nicht die Völker spalten soll. DKP oder „die Linke“ traten nicht offiziell in Erscheinung und sind innerlich sehr gespalten. Einige orientieren sich an der MLPD und andere schwanken zwischen der Kritik an der Nato oder dem russischen Imperialismus. Die MLPD ist - von vielen begrüßt - mit ihrem Haupttransparent: „Aktiver Widerstand gegen die Weltkriegsgefahr – Gegen jede imperialistische Aggression!“ aufgetreten und hat einige Mitstreiter für eine neue Friedensbewegung gewonnen. Der Aufbau von Widerstandskomitees muss nun organisiert werden.