Pressemitteilung der dju in ver.di

Pressemitteilung der dju in ver.di

Julian Assange: dju in ver.di fordert britische Innenministerin auf, Auslieferung abzulehnen

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di missbilligt die Entscheidung eines britischen Gerichts (vom 20. April, Anm. d. Red.), die Auslieferung von Julian Assange zu erlauben.

Die endgültige Entscheidung trifft nun die britische Innenministerin Priti Patel. Damit wird die Überstellung des Wikileaks-Gründers an die USA immer wahrscheinlicher. Die ist "beschämend und verurteilungswürdig. Wir fordern die britische Innenministerin auf, dem ein Ende zu setzen und der Auslieferung nicht zuzustimmen", erklärte die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, Monique Hofmann. "In Zeiten, in denen es sich immer mehr Staaten weltweit zur Aufgabe machen, Journalistinnen und Journalisten sowie Whistleblower zu verfolgen, um die Menschen in ihren Ländern von unabhängigen Informationen abzuschneiden, wäre die Auslieferung von Julian Assange ein katastrophales Signal", mahnte Hofmann.