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Was kann ich tun, um den Ukraine-Krieg zu beenden?

Vor dem Bosch-Ausbildungszentrum in Stuttgart-Feuerbach sprachen wir von der Betriebsgruppe der MLPD an: „Raus aus der Ukraine! NATO und Russland! Akute Weltkriegsgefahr!“

Aus Kollegenzeitung „Hochdruck & Zündstoff“

Auffällig war, dass Azubis nach den Flyer griffen, aus Sorge um den Erhalt des Weltfriedens. Einige wollten unseren Standpunkt als Kommunisten wissen. Etwa die Hälfte stimmte zu, dass beide Seiten Kriegstreiber sind und gestoppt werden müssen. Eine Eskalation zum Weltkrieg wollen sie nicht.

 

Einige nahmen an, Kommunisten seien für Putins Krieg. Im Gegenteil: Putin ist ein neuimperialistischer Machthaber im Dienst von Gazprom und Co. Der Kommunist Lenin förderte die Selbstständigkeit der Ukraine, Putin hingegen überfällt sie und will sie Russland einverleiben. 

 

Ein Schüler mit russischen Eltern diskutiert viel mit anderen Schülern, auch aus osteuropäischen Ländern. Sie sind befreundet und wollen sich nicht als Gegner anfeinden. Wenige erwarten, dass die Aufrüstung und Diplomatie der Regierung hier hilft.

 

Unser Plakat: „Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!“ Wurde fotografiert. Die internationale Arbeitereinheit, wie sie bei Bosch in der täglichen Zusammenarbeit praktiziert wird, darauf müssen wir aufbauen. Kein Krieg kann auf Dauer gegen den Widerstand der Arbeiterinnen und Arbeiter und Massen geführt werden!

 

Wir laden zum Aufbau der Widerstandsgruppe des Jugendverbandes REBELL und der MLPD ein: An jedem zweiten und vierten Montag im Monat, um 18 Uhr, nach der Montagsdemo am Schlossplatz.