Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

Für alle, die sich aktuellen Fragen weltanschaulich nähern wollen

Ein Leser schrieb an die Redaktion des theoretischen Organs der MLPD, REVOLUTIONÄRER WEG, zum aktuellen Buch von Stefan Engel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“.

Korrespondenz

"Das Buch 'Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus' empfehle ich allen Leserinnen und Lesern, die sich den aktuellen Fragen unserer Gesellschaft und unseres Planeten von der Seite der Weltanschauung her nähern wollen. Das Buch ist eine Herausforderung dafür, wo wir gehen und stehen, uns in die weltanschauliche Auseinandersetzung über unser aller Zukunft zu stürzen. Der Autor, nicht nur bekennender, sondern äußerst aktiver Marxist-Leninist, lässt Philosophen und andere 'Vordenker' mit Rang und Namen ihre Sicht der Dinge darlegen.

 

Von offenen Verfechtern des Neoliberalismus wie Francis Fukuyama, bis hin zu pseudokapitalismuskritischen Menschen wie Karl Popper. Dann werden ihre Theorien samt und sonders anhand der Wirklichkeit mit großer Sachkenntnis und nicht selten mit unverhohlenem Spott zerlegt. Etwa zur versprochenen 'globalen Sozialpolitik' wird polemisiert: 'Die Seifenoper wird zur Tragödie! Angesichts des Jahrzehnte anhaltenden Abbaus sozialer Errungenschaften in den meisten Ländern der Welt, 811 Millionen hungernder und mehr als zwei Milliarden unterernährter Menschen, von einem 'weiteren Ausbau globaler Sozialpolitik' zu schwadronieren, gleicht dem Ausspruch des Kapitäns eines auf den Meeresgrund sinkenden Schiffs, nun sei wieder Land in Sicht.“ (S. 22f)

 

Vorzüglich gelingt es dem Autor, die verschiedensten bürgerlichen und kleinbürgerlichen Theorien des Opportunismus zu überführen. ... Passend wird hier Lenin zitiert: Der Opportunismus, der "die beständigen und dauernden Interessen des Proletariats seinen Pseudo- und Augenblicksinteressen« opfert." Das Buch legt in lebendigen Bildern die unerwartete Vielfalt des Postmodernismus dar. Und es widerlegt überzeugend dessen Hauptanliegen, die Arbeiterklasse als Hauptkraft der gesellschaftlichen revolutionären Veränderung durch verschiedenste andere Akteure ersetzen zu wollen. Weiter entwickelt das Buch einen Roten Faden der Orientierung durch das Dickicht der verschiedensten pseudolinken Strömungen. ...

 

Die Leserin und der Leser kann der Logik des Buches folgend erkennen: Die allseitige Krisenhaftigkeit des imperialistischen Weltsystems hat längst auch den Überbau, die Ideologie des Kapitalismus erfasst.  ... Zu guter Letzt sei das Buch auch allen empfohlen, die sich über eine gute wissenschaftliche Polemik freuen und gerne auch über sich selber nachdenken, wenn sie sich in der Polemik selbst erkennen."