Landtagswahl NRW

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Kritik an Antwort Wahlswiper: Behördengänge digital und persönlich abwickeln

Im Rahmen des Landtagswahlkampfs in Nordrhein-Westfalen beteiligte sich die Internationalistische Liste / MLPD auch am Projekt Wahlswiper.

Rote Fahne Redaktion

Hier können Fragen mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden und zuletzt bekommt der User bzw. die Userin einen Abgleich mit den „Ja“- bzw. „Nein“-Antworten der antretenden Parteien. Auf die Wahlswiper-Frage zur Digitalisierung: „Sollte es zum Ziel werden, in Zukunft einige Behördengänge wie Ummeldungen nur noch digital erledigen zu können?“, hatte die Internationalistische Liste / MLPD das mit „Ja“ beantwortet. Das wurde von einem User kritisiert.

 

Er schrieb an die Landesleitung Nordrhein-Westfalen der MLPD. „Liebe Genossen, kurze Frage: Im Wahlswiper wurde die Frage zur Digitalisierung wie folgt beantwortet (wie gesagt: Mit „JA“, Anm. d. Red.). Ich finde, dass ein persönlicher Kontakt auf jeden Fall sinnvoll bleibt. Viele kommen mit der Technik gar nicht zurecht. Es könnte auch zu Schikanen kommen. Behördengänge sollten digital UND persönlich abgewickelt werden können. Deswegen finde ich die Antwort, die da gegeben wurde, falsch.“

 

Die Landesleitung Nordrhein-Westfalen der MLPD antwortete: "Deine Kritik an der Antwort im Wahlswiper ist berechtigt und die von uns gegebene Antwort falsch. Konkret wurde bei der Bearbeitung der Fragen schlicht das kleine Wörtchen ‚nur‘ übersehen. Dass viele Behördengänge digital erledigt werden können, ist natürlich richtig und ein Angebot und eine Verbesserung für die Bürger. Sie ausschließlich digital anzubieten, ist aber nicht richtig, da das, wie du richtig anmerkst, viele Leute ausschließt. Wir bemühen uns, die Antwort im Wahlswiper noch zu ändern.“