Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg

„Kulturkampf“ auf Straßen und Plätzen - nicht nur in der Ukraine

Der Zerstörung von Denkmälern und Statuen, die an den Sozialismus in der Sowjetunion erinnerten, durch die reaktionäre ukrainische Regierung, folgt nun im aggressiven antikommunistischen „Kulturkampf“ unter der Losung von Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew: „Wir müssen den Feind und den russischen Besatzer aus unserem Land vertreiben" - die Umbenennung von Straßen.

Korrespondenz aus Berlin

So in Dnipro, wo die Straße der 30. Irkutsk-Division ab sofort Straße der ukrainischen Soldaten heißen soll. In Kiew ist geplant, dass der Leo-Tolstoi-Platz und die gleichnamige U-Bahn-Station umbenannt werden.

 

Und: „Im Dorf Fontanka bei Odessa entschieden sich die Verantwortlichen, die Wladimir-Majakowski-Straße in Boris-Johnson-Straße umzubenennen, weil der britische Premier Tage zuvor Waffenlieferungen versprochen hatte.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Dieses Vorgehen folgt der Leitlinie einer Gleichsetzung der ehemaligen sozialistischen Sowjetunion mit dem faschistoiden Putin-Regime, um den Sozialismus zu diskreditieren. Hier handelt es sich aber nicht um eine „ukrainische Spezialität“: So sollen die historischen Panzer am sowjetischen Ehrenmal in Berlin aus dem Berliner Stadtbild verschwinden (eine Forderung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Stefanie Bung). Dem will das FDP-Fraktionsmitglied Stefan Förster nicht nachstehen. Er fordert dreist, den sowjetischen Stadtkommandanten Nikolai Erastowitsch Bersarin von der Liste der Berliner Ehrenbürger zu streichen, was auch der Berliner CDU-Landes- und Fraktionschef Kai Wegner bereits Anfang März gefordert hat! Unter Bersarins Führung wurde unter größten Opfern der Roten Armee Berlin erobert und damit dem Hitler-Faschismus eine entscheidende Niederlage beigebracht.