Wuppertal

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Revolutionärer Block auf dem 1. Mai

An der DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Wuppertal nahmen laut Veranstalter ca. 600 Menschen teil. Rund um das Transparent der MLPD für aktiven Widerstand gegen akute Weltkriegsgefahr gelang es, einen revolutionären Block mit verschiedenen Organisationen zu bilden.

Von Korrespondenz

Am offenen Mikrofon wurden kämpferische Parolen und Reden gegen Krieg, unterschiedliche Behandlung der Flüchtlinge aber auch steigende Inflation gehalten. Der Versuch des örtlichen DGB-Vorsitzenden, das offene Mikrofon auch mit verbalen Drohungen ("Wer hier spricht, bestimmen wir") zu verbieten, wurde offensiv abgewehrt.

 

Neben der Verteilung des 1. Mai-Aufrufes stieß vor allem die Sammlung von Unterschriften für eine neue Friedensbewegung auf große Zustimmung. Anzumerken ist, dass der offene Kriegskurs der Regierung in den offiziellen Reden möglichst unterdrückt wurde, alle anderen Kriege neben dem Ukraine-Krieg wurden aber angeprangert. Hier sollte offensichtlich Rücksicht auf die Stimmung der Massen genommen werden.

 

Nach dem Ende der offiziellen DGB-Kundgebung versammelten wir uns zur traditionellen 1. Mai-Feier der MLPD. Bei kulinarischen und geistigen Genüssen (gemeinsames Singen, Vortragen von Gedichten) ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die individuellen Erfahrungen des Tages noch einmal gemeinsam Revue passieren.