1. Mai in Heidelberg

1. Mai in Heidelberg

Stand der MLPD auf dem Marktplatz findet regen Zulauf

An der DGB-Demo beteiligten sich ca. 250 Menschen; weniger wie im Jahr zuvor.

Korrespondenz

Wir hatten verschiedene kurdische Freundinnen und Freunde davon überzeugt, nicht nur in Mannheim, sondern auch in Heidelberg Flagge zu zeigen. Einer von uns trug ein Sandwich mit folgender Aufschrift: „Stoppt das neuimperialistische Russland – Nein zum Krieg in der Ukraine! Stoppt die neuimperialistische Türkei – Nein zum Krieg in Kurdistan!" Insgesamt war es so, dass sowohl bei der Demo als auch auf dem Kundgebungsplatz die völkerrechtswidrige Invasion des neuimperialistischen Russland in der Ukraine verurteilt wurde, auch von Gruppen, die in Russland bisher eine „Friedensmacht“ gesehen haben.

 

Die MLPD hatte einen schönen Stand auf dem Platz, der regen Zulauf fand: sowohl von Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmern als auch von Touristen. Auf anerkennenden Zuspruch stieß vor allem das breite Angebot von Themen, die dort in Form von Broschüren und Büchern angeboten wurde. Insgesamt haben wir für 59 Euro Literatur und das Rote Fahne Magazin verkauft.

 

Am Stand gab es viele interessante Gespräche, auch sehr kontroverser Art. Interessant war auch das Auftreten einer Gruppe aus Odessa (Hafenstadt der Ukraine). Sie erinnerte mit Flugblättern und Umhängern an das Massaker, das dort vor acht Jahren, am 2. Mai 2014 angerichtet worden war. Odessa-Massaker erinnerten. Damals hatten reaktionäre Nationalisten ein Protestlager von Regierungsgegnern gestürmt. Diese flohen in das in der Nähe stehende Gewerkschaftshaus. Dort wurden dann 48 von ihnen Opfer von Flammen, Giftgas und Schlägertrupps. Die Initiative hatten noch nie etwas von der MLPD gehört. Um das zu ändern, kauften sie ein Rote Fahne Magazin.