Argentinien

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Buenos Aires: Massenprotest gegen Inflation

Zehntausende legten am 12. Mai das Zentrum von Argentinien lahm in einem Protest "für Arbeit und Lohnerhöhung, gegen Armut und Hunger". Zu dem Protest hatten zahlreiche Organisationen aufgerufen, nach einem sprunghaften Anstieg der Preise allein im April um 6 Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 stiegen die Preise in Argentinien um 21 Prozent. Die Wut der Demonstranten richtet sich gegen die Regierung, die ein neues Kreditprogramm mit dem Internationalen Währungsfonds abgeschlossen hat, das den Abbau der Staatsverschuldung, d.h. Kürzung der Staatsausgaben zum Ziel hat. Die Demonstranten fordern einen Stopp der Schuldentilgung.